Wechsel im Management des Kunststoffnetzwerks und des Netzwerks GEP
Präsentieren den neuen Mitarbeiter im Netzwerkmanagement der Wirtschaftsförderung, Thorsten Heilker (Mitte): Kreisrat Dr. Michael Kiehl (re.) und Ralf Hilmes, Abteilungsleiter Wirtschaftsförderung. (Foto: Landkreis Grafschaft Bentheim)

Wechsel im Management des Kunststoffnetzwerks und des Netzwerks GEP

25. September 2018 0 Von Redaktion Ems-Vechte-News

Thorsten Heilker aus Wietmarschen übernimmt

Nordhorn. Das von der Wirtschaftsförderung des Landkreises betreute Kunststoffnetzwerk der Ems-Achse hat einen neuen Netzwerkmanager: zum 1. September 2018 trat der gebürtige Grafschafter Thorsten Heilker (29) die Nachfolge von Andrea Frosch an, die sich beruflich verändert hat. Der studierte Volkswirt Heilker ist nach achtjähriger Tätigkeit außerhalb der Grafschaft Bentheim in die Heimat zurückgekehrt und freut sich auf die spannende Arbeit mit den regionalen Betrieben. Neben dem Management des Kunststoffnetzwerks obliegt Heilker künftig die Beratung von Betrieben im Rahmen des Netzwerks GEP – „Grenzenloses Effizientes Produzieren“.

Das Kunststoffnetzwerk wurde 2007 als Kompetenzfeld der Wachstumsregion Ems-Achse gegründet. Ausgehend von dem regionalen Entwicklungsansatz „Stärken stärken“ dient das Netzwerk dem Aufbau von Kooperationen zur Bestandssicherung und Weiterentwicklung der knapp 200 Unternehmen der Kunststoffindustrie in der Ems-Achse. Zahlreiche gemeinsame Projekte sind in den zurückliegenden elf Jahren bereits auf den Weg gebracht worden. Schwerpunkte bestehen insoweit in den Themenfeldern Transparenz und Profilbildung, Gewinnung von Auszubildenden und Fachkräften sowie dem Wissenstransfer. Thorsten Heilker: „Ich freue mich, das sehr aktive Kunststoffnetzwerk durch die Fortführung von Bewährtem, aber auch mit neuen Ideen mitzugestalten.“

Ziel des Netzwerkes „Grenzenloses Effizientes Produzieren (GEP)“ ist es, grenzüberschreitend effiziente Innovationsprozesse praxisnah anzustoßen und umzusetzen, die zur Reduzierung der CO2-Emissionen und Verbesserung der Produktivität von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in der EUREGIO führen. Neue Technologien wie Industrie 4.0 / Smart Industry, Automatisierung und High Tech System & Materials (HTSM) fließen darin ein. Um in den KMU ressourceneffizientes Produzieren zu erreichen, wird im Netzwerk GEP die Schnittmenge aus den Ansätzen Lean (Wertschöpfung) und Green (Umwelt & Energie) genutzt. Zur Unterstützung werden dabei bereits bestehende Netzwerkstrukturen und Förderer in der EUREGIO aktiv eingebunden.