Unternehmerfrühstück in Klausheide regte zum Austauschen und Netzwerken an
Über 20 Unternehmerinnen und Unternehmer aus den Gewerbegebieten im Nordhorner Ortsteil Klausheide waren der Einladung zum Unternehmerfrühstück gefolgt. (Foto: Stadt Nordhorn)

Unternehmerfrühstück in Klausheide regte zum Austauschen und Netzwerken an

3. Januar 2018 0 Von Redaktion Ems-Vechte-News

Wirtschaftsförderung der Stadt Nordhorn lud zum Treffen ein

Nordhorn. Austausch und Netzwerken in lockerer Atmosphäre – unter diesem Motto hatte die Wirtschaftsförderung der Stadt Nordhorn kürzlich zu einem weiteren Unternehmerfrühstück eingeladen. Über 20 Unternehmerinnen und Unternehmer aus den Gewerbegebieten im Nordhorner Ortsteil Klausheide waren der Einladung gefolgt und kamen in den neuen Räumlichkeiten der QURI Glashandel GmbH an der Ernst-Heinkel-Straße zusammen.

Neben einem leckeren Frühstück hatte die Wirtschaftsförderung auch für ein attraktives Vortragsprogramm gesorgt. Uwe Fritsch vom Steinbeis-Transferzentrum und Andreas Kremer von der Wirtschaftsförderung des Landkreises Grafschaft Bentheim informierten über Fördermöglichkeiten auf dem Weg zum Unternehmen 4.0. Damit war der Grundstein gelegt für einen Morgen mit vielen guten Gesprächen und Diskussionen.

Aufgrund der positiven Entwicklung der Gewerbegebiete in Klausheide konnten mehrere neue Gesichter zu der Veranstaltung begrüßt werden, die erstmals im vergangenen Jahr stattgefunden hatte. Darunter war unter anderem Robert Vrielmann, Geschäftsführer der Vrielmann GmbH. Er ist gerade dabei, seinen Betrieb von der Otto-Hahn-Straße nach Klausheide umzusiedeln. Der Grund: Vor allem stetig steigender Platzbedarf durch die anhaltend gute Auftragslage. Die Vrielmann GmbH ist in der Planung, Fertigung und Installation sowie Wartung und Instandhaltung elektrischer Anlagen tätig. „Der Standort Klausheide ist für unser Unternehmen einfach ideal. Unter anderem dank der guten Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung werden wir den Umzug zügig realisieren können, wahrscheinlich schon bis 2019“, so Vrielmann.

Die beiden städtischen Wirtschaftsförderer Karsten Müller und Ingo Niehaus informierten ihre Gäste über die aktuellen Aktivitäten und Entwicklungen in deren unmittelbarer Nachbarschaft. Geplant sind zum Beispiel eine Nachnutzung der aufgegebenen Kartbahnhalle durch die Firma Wematik, ein Neubau der Firma Knoop-Hofschröer sowie die Inbetriebnahme der Brüterei OptiBrut.

Müller und Niehaus ziehen ein positives Fazit zur Veranstaltung: „Das Unternehmerfrühstück hat sich bereits mit der zweiten Veranstaltung in Nordhorn Klausheide etabliert und erfreut sich hoher Resonanz und Akzeptanz. Darum wird es sicherlich auch ein drittes Frühstück geben“, so Müller. Der Austausch untereinander und die Bildung eines Netzwerks zwischen den Unternehmerinnen und Unternehmern sei aus Sicht der Wirtschaftsförderung sehr wichtig, insbesondere vor dem Hintergrund der stetigen Veränderung durch Neuansiedlungen und Erweiterungen. „Da gibt es ein starkes Interesse der ansässigen Unternehmen an den aktuellen Entwicklungen, nicht nur in den Gewerbegebieten, sondern auch im Ort selbst. Angestoßen durch das Dorferneuerungsprogramm passiert ja auch dort im Moment eine ganze Menge.“, so Niehaus. Umgekehrt erhalte die städtische Wirtschaftsförderung beim Frühstück wichtige direkte Hinweise aus der Unternehmerschaft. „Das ist für alle Beteiligten ein Gewinn“.