+++ Therapiezentrum am Sünneberg in Emlichheim bietet Perrin-Technik bei chronischem Erschöpfungssyndrom (CFS) an +++
Wer unter CFS leidet, dem kann eine besondere Therapie helfen. (Symbolbild, Quelle: pixabay.com)

+++ Therapiezentrum am Sünneberg in Emlichheim bietet Perrin-Technik bei chronischem Erschöpfungssyndrom (CFS) an +++

25. Juli 2017 0 Von Redaktion Ems-Vechte-News

Besondere Behandlungstechnik kann bei Fatigue und Fibromyalgiesyndrom helfen

– Promotion – Emlichheim. Wer unter dem chronischen Fatiguesyndrom (CFS) oder an Fibromyalgie leidet, hat oftmals eine bereits lange Odyssee bei vielen Ärzten hinter sich. Eine schnelle Diagnose ist schwierig zu stellen, da es keine spezifischen Veränderungen im Blut, keine Auffälligkeiten auf Röntgenbildern, also letztendlich kaum Greifbares gibt. Daher ist das CFS eine Ausschlussdiagnose. Oft werden den Patienten auch psychosomatische Störungen attestiert, womit den Leidenden nur selten weitergeholfen ist. Andersrum können sich durch die Erkrankung selber auf Dauer psychosomatische Probleme zusätzlich ergeben.

Die 10 am häufigsten angegebenen Symptome beim CFS sind körperliche Erschöpfung, eingeschränktes Konzentrationsvermögen, Schwierigkeiten beim Einschlafen, lebhafte bizarre Träume, Probleme mit dem Kurzzeitgedächtnis, Schwierigkeiten beim Lesen, Benommenheit der Sinne, Entzündungen der Nebenhöhlen, Kopf-, Nacken-, Schulterschmerzen. Es werden aber insgesamt bis zu 50 verschiedene Symptome beklagt, die jedes Organsystem des Menschen betreffen können. Die Schwierigkeiten, die vom Betroffenen wahrgenommen werden, treten meistens dauerhaft auf, können unterschiedlich sein und in der Intensität schwanken.

Dr. R. Perrin PhD, Osteopath aus England, hat vor über 20 Jahren einen Radsportler mit CFS wegen seiner Rückenschmerzen behandelt. Er sagte ihm, das CFS könne er nicht behandeln, und doch besserte sich erstaunlicherweise genau dies. Seine Neugierde war geweckt, und das war der Ausgangspunkt für seine über 20 Jahre andauernde Forschung, mit der er nun wissenschaftlich belegte Aussagen zu diesem Problemkomplex machen kann. Das CFS ist ein funktionelles Problem, bei dem es durch ein Zusammenwirken verschiedener Faktoren letztendlich dazu kommt, dass Giftstoffe nicht vom Lymphsystem abtransportiert werden, und dann auf Dauer das vegetative Nervensystem überlasten. Kurz erklärt, ist das vegetative Nervensystem der Teil vom Nervensystem, der unwillkürlich, also autonom, die Organfunktionen steuert. Es besteht aus zwei Anteilen, dem Sympathikus und dem Parasympathikus, die dafür sorgen, dass sich Aktivität (Stressreaktion, Kampf-, Fluchtverhalten, Aktivität durch Sympathikus gesteuert) und Ruhe (Verdauung, metabole, aufbauende Körperfunktionen) bei uns im gesunden Ausgleich befinden. Die Faktoren, die das  CFS begünstigen, können einzeln und in Kombination beim CFS auftreten. Dazu gehören z.B. physische und emotionelle Traumen, Infektionen, Allergien, Vergiftungen durch z.B. Umweltgifte und andere Pathologien. Es entsteht ein sogenannter Teufelskreis. Die genannten Faktoren überfordern den sympathischen Anteil vom vegetativen Nervensystem, wodurch der Lymphfluss verändert wird. Durch die veränderte Lymphbewegung sammeln sich noch mehr Giftstoffe im vegetativen Nervensystem bis hin zum Hirn an, was wiederum das vegetative Nervensystem noch mehr schädigt. Daraufhin wird der Lymphfluss weiter negativ beeinflusst und der Teufelskreis beginnt von Neuem.

Dr. Perrin hat eine Technik entwickelt, die diesen durchbrechen kann. Dazu wird eine genaue Anamnese erhoben, die möglichst alle Faktoren, die das CFS begünstigen können, mit einschließt. Es gibt klar definierte körperliche Zeichen, die jeder CFS-Patient hat und die mehr oder weniger stark ausgeprägt sind. Jeder Betroffene hat seine eigene Geschichte, die zu seinem Problem geführt haben. Oft kommen viele Faktoren zusammen, die alle betrachtet und analysiert werden müssen. Durch die Anamnese gelangt man zu einer gesicherten Diagnose und zu einer genauen Einschätzung des Schweregrades der Erkrankung. Durch diese Erkenntnisse kann auch eine Prognose über die Dauer der Behandlung gegeben werden. Die Therapie ist aufgrund des komplexen Störungsbildes langfristig angelegt. Die Studien von Dr. Perrin belegen, dass Hilfe in bis zu 90 % der Fälle möglich ist.

Im Therapiezentrum am Sünnenberg in Emlichheim berät Sie Jens-Peter Braren gerne zu diesem Thema. Er hat die Weiterbildung der Perrin-Technik bei Dr. Perrin absolviert und ist in der Lage, diese Therapie für Sie durchzuführen. Rufen Sie einfach in der Praxis unter der Nummer 05943 983060 an, oder schicken Sie eine Email an praxis.braren@t-online.de. Weitere Informationen zum Therapiezentrum und dem Therapieangebot bekommen Sie im Internet unter www.therapiezentrum-suennenberg.de und bei Facebook unter https://www.facebook.com/TherapiezentrumSuennenberg/.