Sturmtief „Sebastian“: Baum drohte auf Kindergarten in Nordhorn zu fallen
Mehrere Einsätze für die Ortsfeuerwehren Nordhorn und Brandlecht brachte das Sturmtief "Sebastian" am Mittwoch. (Foto: Feuerwehr Nordhorn)

Sturmtief „Sebastian“: Baum drohte auf Kindergarten in Nordhorn zu fallen

14. September 2017 0 Von Redaktion Ems-Vechte-News

Mehrere Einsätze für die Ortsfeuerwehren Nordhorn und Brandlecht

Nordhorn. Zu insgesamt sieben Einsätzen sind beide Nordhorner Ortsfeuerwehren im Laufe des Mittwochs alarmiert worden. In fünf Fällen galt es lediglich umgestürzte Bäume zu beseitigen. Komplizierter stellte sich der Sachverhalt auf dem Gelände eines Kindergarten in der Nordhorner Föhrenstraße dar. Im Laufe des Nachmittags begann sich ein ca. 20 Meter hoher Baum bedrohlich zur Seite zu bewegen. Folgerichtig rief man hier die Feuerwehr zur Hilfe. Bei deren Eintreffen war das Wurzelwerk bereits derart locker, dass man sich in Absprache mit Stadt Nordhorn, Polizei und Kindergartenleitung dazu entschied, den Baum zu fällen. Mit einer Seilwinde und dem gleichzeitigen Einsatz von Kettensägen wurde der Baum auf dem Spielplatz des Kindergartens zu Fall gebracht. Das Kindergartengebäude blieb hierbei gänzlich unbeschädigt. Die Gerätschaften auf dem Spielplatz trugen lediglich minimale Schäden davon. Nach 1,5 Stunden war dieser Einsatz beendet. Für die kleinen Besucher des Kindergartens endete somit sicher einer spannendsten Kindergartentage des Jahres.

Der Baum drohte auf den Kindergarten zu stürzen.
(Foto: Feuerwehr Nordhorn)

Am Abend wurde die Ortsfeuerwehr Nordhorn dann in die Pestalozzistraße gerufen. Hier war aus einem Kastanienbaum die Krone herausgebrochen. Diese lag anschließend auf den Ästen sich darunter befindender Bäume. Mittels Hubrettungsbühne konnte der herausgebrochene Ast soweit freigeschnitten werden, dass dieser mit Muskelkraft zu Boden gebrachte werden konnte.

Auch die Polizei im Emsland und der Grafschaft Bentheim musste bis in die Abendstunden des Mittwochs zu zahlreichen sturmbedingten Einsätzen ausrücken. Personen kamen dabei nicht zu Schaden. Im kompletten Inspektionsbereich stürzten Bäume sowie abgebrochene Äste auf die Straßen, Zäune und Baustellenabsperrungen fielen um; größere Schäden blieben dabei jedoch aus. Zu größeren Verkehrsbehinderungen kam es ebenfalls nicht. Die Hindernisse konnten in den meisten Fällen schnell beseitigt werden.