Stadt Nordhorn appelliert an Hundehalter: Kotbeutel richtig entsorgen!
(Symboldbild, Quelle: pixabay.com)

Stadt Nordhorn appelliert an Hundehalter: Kotbeutel richtig entsorgen!

22. März 2017 0 Von Redaktion Ems-Vechte-News

Beutel gehören in die Mülltonne – nicht in den  Gully

Nordhorn. Die Stadt Nordhorn weist Hundebesitzerinnen und -besitzer nachdrücklich darauf hin, dass die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner in der Restmülltonne oder in städtischen Abfallbehältern zu entsorgen sind, und nirgendwo anders. Anlass ist ein ärgerlicher Fall im Bereich Gorch-Fock-Straße und Rovenkampstraße: Hier fanden städtische Mitarbeiter kürzlich unter den Gittern von 14 Regenabläufen zahlreiche gefüllte Hundekotbeutel. Verstopfen die Beutel die Abflüsse, kann dies bei Starkregen zu Überschwemmungen und Schäden an Straße und Häusern führen. „Wer mit seinem Hund draußen unterwegs ist, ist verpflichtet, den Kot mitzunehmen und nicht einfach liegen zu lassen“, so Gertrud Brunsch, Leiterin der städtischen Abteilung für Entwässerung und Stadtbildpflege. Idealerweise verwendet man dazu einen Plastikbeutel. Diese Beutel müssen dann aber auch bis zur nächsten öffentlichen Mülltonne mitgenommen werden oder gegebenenfalls bis nach Hause. „Stattdessen finden sich die Beutel häufig unter Gullydeckeln, in Entwässerungsgräben, auf Grünstreifen oder im Gebüsch“, weiß Brunsch.

Da sich das Plastik der Beutel nicht zersetzt, bleiben sie dauerhaft liegen, verschmutzen das Stadtbild und können für Verstopfungen sorgen. Auch aus hygienischer Sicht sind die herumliegenden Beutel problematisch. Das gilt auch für Hundehaufen, die gar nicht erst in Beutel eingepackt, sondern einfach so liegen gelassen werden. Ob mit oder ohne Beutel – wer Hundekot nicht vernünftig entsorgt, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Die „illegale Müllablagerung“ kann mit empfindlichen Geldbußen geahndet werden. “Viele Anwohner helfen sehr engagiert mit, die Grünstreifen und somit das Stadtbild in Ordnung zu halten“, sagt Brunsch. „Es ist sehr schade, dass dieses lobenswerte Engagement ebenso wie die Arbeit unserer Mitarbeiter durch das achtlose Verhalten einiger Hundebesitzer untergraben wird.“