„Schepersturm“ in Aschendorf als förderfähig eingestuft
Der trostlos wirkende „Schepersturm“ ist nun durch den Bauausschuss als erhaltenswert eingestuft worden. Das ist die Voraussetzung dafür, dass das Gebäude modernisiert und zu einem neuen Anlaufpunkt in Aschendorf werden kann. (Foto: Stadt Papenburg)

„Schepersturm“ in Aschendorf als förderfähig eingestuft

8. Juni 2018 0 Von Redaktion Ems-Vechte-News

160.000 Euro, damit der „Pilz” erhalten bleibt

Papenburg. Einstimmig hat sich der Bauausschuss der Stadt Papenburg am Mittwochabend für eine Modernisierung des sogenannten „Schepersturm“ oder „Pilz“ in Aschendorf ausgesprochen. Der Ausschuss hat den Weg frei gemacht, die Erneuerung der ortsbildprägenden Immobilie durch die Investoren mit einem Maximalbetrag von 160.000 Euro zu fördern. „Wir freuen uns sehr, wenn es mit dem Gebäude zügig voran geht und die Städtebauförderung hier einen guten Beitrag leisten kann“, sagte dazu Stadtbaurat Jürgen Rautenberg in der Sitzung. Damit Fördermittel fließen können, musste der Bauausschuss formal zustimmen, dass der „Schepersturm“ als ortsbildprägende Baulichkeit erhalten wird. Dann können im Rahmen der Ortskernsanierung in Aschendorf auch Fördermittel zur Umgestaltung und gestalterischen Aufwertung eingesetzt werden.

„Wir sollten dem Investor hier das Signal senden, dass wir mit den Planungen einverstanden sind und dass es an der Stelle nun weitergehen kann“, sagte Ortsbürgermeister Friedhelm Führs in der Sitzung. Schließlich sei es keine einfache Aufgabe, den schon mehr als zehn Jahre leer stehenden „Schepersturm“ zu modernisieren. „Man kann den Vorhabenträgern im Sinne Aschendorfs hierbei nur viel Glück und Erfolg wünschen. Wir sollten das unsrige tun, um diese Bemühungen zu unterstützen.“ Dieser Auffassung schloss sich auch der Ausschuss an. Nach kurzer Debatte gingen für den Beschlussvorschlag der Verwaltung alle Arme in die Höhe. Abschließend muss der Beschluss nun noch durch den Rat der Stadt getroffen werden. Dann können die Investoren mit ihren Vorschlägen an die Verwaltung herantreten. Was dann konkret gefördert werden kann, zum Beispiel energetische Verbesserungen, eine neue Fassade oder ähnliche Dinge, soll geprüft werden.