Reparatur der Seeschleuse Papenburg vermutlich eher fertig als geplant
Am Montag haben die Schweißarbeiten in der Schleuse begonnen. Dabei wird die alte Toraufhängung abgetrennt und eine neue Aufhängung verschweißt. Die Arbeiten sollen am kommenden Montag abgeschlossen sein. (Quelle: Stadt Papenburg)

Reparatur der Seeschleuse Papenburg vermutlich eher fertig als geplant

4. Juli 2016 0 Von Redaktion Ems-Vechte-News

Trotz des unerwarteten Schadens geht es an der Seeschleuse in Papenburg schnell voran

Papenburg. „Nachdem wir nun die Torkammer und das Tor selbst in Augenscheingenommen haben, können wir zumindest ein wenig aufatmen, weitere Schäden sind nicht zu erkennen“, sagt Holger Stell am Montagmorgen. Er ist Leiter des Fachbereichs Tiefbau und auch für Hafen zuständig. Am Donnerstag war die hintere Toraufhängung eingedrückt worden und das Schleusentor abgesackt. „Jetzt können wir planmäßig mit der Reparatur der kaputten Aufhängung fortfahren. Dadurch können wir etwas früher fertig werden“, sagt Stell. Zunächst ist man davon ausgegangen, dass die Reparatur der Toraufhängung mindestens bis zum 14. Juli dauern würde. „Nun lässt sich absehen, dass wir schneller fertig werden können, wenn nichts mehr dazwischen kommt“, so Stell. Bereits am kommenden Montag wolle man das Außenhaupt repariert und wieder einsatzfähig haben. Vor der endgültigen Freigabe der Schleuse müssen aber in jedem Fall noch mehrere Probe-Fahrten mit dem Außentor absolviert werden. „Wenn diese dann reibungslos klappen, können wir den Schleusenbetrieb wieder aufnehmen“, so Stell.

Am Montag haben die Schweißarbeiten in der Schleuse begonnen. Dabei wird die alte Toraufhängung abgetrennt und eine neue Aufhängung verschweißt. Die Arbeiten sollen am kommenden Montag abgeschlossen sein. (Quelle: Stadt Papenburg)

Am Montag haben die Schweißarbeiten in der Schleuse begonnen. Dabei wird die alte Toraufhängung abgetrennt und eine neue Aufhängung verschweißt. Die Arbeiten sollen am kommenden Montag abgeschlossen sein.
(Quelle: Stadt Papenburg)

Gerade vor dem Hintergrund verschiedener anlaufender Schiffe ist bei den Arbeiten Eile geboten. „Wir dürfen natürlich nichts überstürzen, die Arbeiten müssen alle vernünftig ausgeführt werden“, betont Stell. Er habe in den vergangenen Tagen zahlreiche Anrufe und Mails der Hafenbetriebe erhalten, die auf die Probleme hingewiesen haben, wenn der Seehafen Papenburg nicht erreichbar ist. „Ursprünglich hatten die Unternehmen im Hafen ja nur mit einer Sperrzeit der Schleuse bis diesem Montag gerechnet. Dass nun wenigstens noch eine Woche dazu kommt, ist für die Betriebe natürlich eine starke Einschränkung.“ Allerdings können einige Hafenanrainer nun etwas aufatmen, wenn die Schleusen-Reparatur zügiger abgeschlossen werden kann als erwartet. „Am Ende können wir eine schnellere Reparatur-Zeit nicht garantieren. Es kann immer noch etwas passieren. Aber wir sind sehr zuversichtlich, dass die Sperrzeit insgesamt kürzer sein wird“, so Stell.




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