Ratgeber: Nachhaltigkeit in der Modewelt – Stil und Trends ohne schlechtes Gewissen
Nachhaltigkeit und Mode müssen keine Gegensätze sein. Öko-Siegel erleichtern die Entscheidung und das Gewissen beim Kleidungskauf. (Symbolbild, Quelle: pixabay.com)

Ratgeber: Nachhaltigkeit in der Modewelt – Stil und Trends ohne schlechtes Gewissen

20. Juli 2018 0 Von Redaktion Ems-Vechte-News

Fair hergestellte, nachhaltige Kleidung und ein stilbewusstes Aussehen müssen keine Gegensätze sein

Immer mehr Modemarken, setzen auf umweltbewusste Mode mit hohen Standards, die optisch den Vergleich mit anderen großen Modehäusern nicht scheuen braucht. Insbesondere das Label Peter Hahn setzt sich schon seit einigen Jahren für nachhaltig produzierte Mode ein und zeichnet seine Produkte im Onlineshop mit zahlreichen Nachhaltigkeits- und Gütesiegeln aus.

Nachhaltige Mode – Was ist das?

Der Begriff „Grüne Mode“ taucht immer öfter in Magazinen, Reportagen und der Werbung auf: Nachhaltig produzierte Mode liegt absolut im Trend! Das zeigen auch die Umsätze, die jedes Jahr stetig um mehrere Prozent steigen. Doch was genau versteht man darunter? In den meisten Fällen wird damit vor allem die Kombination aus ökologisch angebauten Materialien und fairen Verhältnissen für Bauern, Näherinnen und allen weiteren Arbeitern bezeichnet. Gleichzeitig soll nachhaltige Mode für viele Jahre getragen werden. Kleidungsstücke, die bereits nach einer Saison weggeworfen und durch neue Stücke ersetzt werden, sollen der Vergangenheit angehören. Nicht nur die Rohstoffe selbst, auch die Methoden bei der Herstellung sind schonend für die Natur. So wird beispielsweise bei der Färbung von Jeans weitestgehend auf Chemikalien verzichtet. Auch die Verwendung von Plastik bei Knöpfen und anderen Details wird verringert.

Kann nachhaltige Mode stilbewusst und trendy sein?

Öko-Designer und Green Fashion – bei diesen Begriffen kommen bei vielen Gedanken von kratzigen Stoffen und unförmigen Schnitten auf. Doch nachhaltige Mode hat im Jahr 2018 nichts mehr mit Hippie-Kleidung zu tun. Viele der nachhaltig produzierten Kleidungstücke sind klassische Basics, die in keinem Kleiderschrank fehlen dürfen und jede Saison aufs neue, richtig kombiniert, Stilbewusstsein repräsentieren.

Nachhaltigkeit in der Modewelt bedeutet übrigens nicht nur, beim Kauf auf ökonomische Gütesiegel zu achten. Kein schlechtes Gewissen gibt es beim Shoppen im Second-Hand-Laden oder Kleidertauschbörsen im Internet und wenn nur das gekauft wird, was wirklich nötig ist und einem auch wirklich gefällt. Um die Kleidung möglichst lange zu erhalten, sollte auch auf das richtige Waschverhalten geachtet werden. Die Waschmaschine wird erst dann eingeschaltet, wenn die Trommel auch wirklich voll ist. Viele moderne Waschmaschinen haben außerdem einen Öko-Waschgang mit niedrigen Temperaturen. Dieser ist für gewöhnliche Verschmutzungen des Alltags vollkommen ausreichend.