Marienkrankenhaus steht noch bis Ende Januar 2016 als Notunterkunft bereit
Noch bis Ende Januar können 150 Flüchtlinge im Marienkrankenhaus in Nordhorn bleiben. (Foto: EVN)

Marienkrankenhaus steht noch bis Ende Januar 2016 als Notunterkunft bereit

18. Dezember 2015 0 Von Redaktion Ems-Vechte-News

Investorengruppe ermöglicht weiteren Aufenthalt für 150 Flüchtlinge bis zum Umzug in die Anne-Frank-Schule

Nordhorn. „Wir können etwas aufatmen“, zeigt sich Landrat Friedrich Kethorn erfreut über die Entscheidung der Investorengruppe GMP Nordhorn und Büter Bau, Ringe, den Trakt des ehemaligen Marienkrankenhauses noch einen Monat länger als vorgesehen als Notunterkunft zur Verfügung zu stellen. Dort sind derzeit rund 150 Flüchtlinge untergebracht.

Noch bis Ende Januar können 150 Flüchtlinge im Marienkrankenhaus in Nordhorn bleiben. (Foto: EVN)

Noch bis Ende Januar können 150 Flüchtlinge im Marienkrankenhaus in Nordhorn bleiben.
(Foto: EVN)

„Das ermöglicht es, uns voll auf die für den Umzug der Notunterkunft in die Anne-Frank-Schule erforderlichen Arbeiten zu konzentrieren. Aber auch so wird es noch ein gehöriger Kraftakt.“ Schließlich stehe nicht nur der Umzug der Flüchtlinge an, sondern auch die Vorbereitung und Durchführung der Umzüge der Anne-Frank- und der Vechtetalschule. Die Investoren hatten dieses Angebot auf Bitten des Landkreises am Donnerstag unterbreitet. Aufgrund des milden Winters und der Abstimmung auch mit den Baufirmen, sei es Konsens gewesen, das Wohl der Menschen in den Vordergrund zu stellen, so Michael Maas von der Investorengruppe. Außerdem sei beabsichtigt, einen Großteil der Einnahmen, die über die Betriebskosten (Strom, Wasser, Heizung) hinausgehen, für die Hilfe für Flüchtlinge zu spenden. Seitens des Landkreises Grafschaft Bentheim ist vorgesehen, die Anne-Frank-Schule in Nordhorn ab dem 1. Februar 2016 als Notunterkunft für Flüchtlinge zu nutzen. Die Kreissporthallen und das Marienkrankenhaus werden damit wieder freigemacht.




wolf