Landwirtschafts-AG für Kinder: “Wie macht man Butter?”
Wer Butter möchte, muss lange schütteln. (Quelle: VEL. e.V.)

Landwirtschafts-AG für Kinder: “Wie macht man Butter?”

14. Oktober 2016 0 Von Redaktion Ems-Vechte-News

Erkennen des Zusammenhangs zwischen Rohstoff und Endprodukt und die Herkunft der Lebensmittel ist Ziel der Landwirtschafts-AG

Lingen. Bis wir unser Brötchen mit guter Butter bestreichen können, muss schon einiges passieren. Was alles dazu gehört, lernen die Kinder in der Landwirtschafts-AG der VEL e.V.. „Shake it“ mit viel Kraft und Ausdauer – heißt es, wenn die Kinder ein Gläschen Sahne so lange schütteln, bis Butter entsteht.

Wer Butter möchte, muss lange schütteln. (Quelle: VEL. e.V.)

Wer Butter möchte, muss lange schütteln.
(Quelle: VEL. e.V.)

Für jeden ein Gläschen mit Schraubverschluss, ein Schuss Sahne und viel Kraft – so ausgerüstet durften die TeilnehmerInnen der Landwirtschafts-AG an der Castellgrundschule Lingen durch kräftiges Schütteln ihre eigene Butter herstellen. Jedes Kind durfte dann seine eigene Butter auf eine Scheibe Brot streichen, mit frischem Schnittlauch bestreuen und das selbst hergestellte Lebensmittel genießen. Auch die über gebliebene Buttermilch durfte jede/r SchülerIn trinken. Alle Kinder waren begeistert von diesem Experiment. Ganz aufgeregt öffneten sie immer wieder ihr Gläschen, ob die Butter schon fertig ist. Wenn sie dann strahlend die gelbe Butterkugel sehen, ist dies wie ein kleines Erfolgserlebnis. Auch die Lehrerin Inga Yeboah, die immer mit dabei ist, staunte, dass jedes Kind alles probierte. Doch wenn ein Kind etwas selber produziert hat, ist es stolz darauf und möchte es auch verzehren.

Das Erkennen des Zusammenhangs zwischen Rohstoff und Endprodukt und die Herkunft der Lebensmittel ist Ziel der Landwirtschafts-AG. Neben dem Butter schütteln durften die Kinder Futtermittel untersuchen und lernten auch einiges über die Haltung von Kuh und Kalb. Nun geht es bald auf einen Milchviehbetrieb der Region, und beim nächsten Mal wird mit Milch gekocht.

(Dieser Beitrag erschien zuerst bei der Vereinigung des Emsländischen Landvolkes e.V.)