Landtagswahl 2017: Grafschafter CDU-Kandidat Reinhold Hilbers über seinen Wahlabend und das Ergebnis
Reinhold Hilbers (Quelle: Kreisverband CDU)

Landtagswahl 2017: Grafschafter CDU-Kandidat Reinhold Hilbers über seinen Wahlabend und das Ergebnis

23. Oktober 2017 0 Von Redaktion Ems-Vechte-News

Die EVN haben nachgefragt – Wie schätzen die Kandidaten das Ergebnis ein?

Emsland/Grafschaft Bentheim. Die Landtagswahlen 2017 sind gelaufen, das vorläufige amtliche Endergebnis steht fest. Wir haben bei den Direktkandidaten der Region einmal nachgefragt wie sie den Wahlabend erlebt haben und wie sie das Ergebnis – insbesondere bezogen auf ihre Person – einschätzen. Auf welche Themen wurden sie in ihrem persönlichen Wahlkampf immer wieder angesprochen? Und welche landespolitischen Themen muss das neue Landesparlament – unabhängig von jeder Parteipolitik – aus Sicht der Grafschafter und Emsländer Bürgerinnen und Bürger besonders dringend angehen?

So hat der CDU-Kandidat Reinhold Hilbers auf unsere Fragen geantwortet:

Ich habe den Wahlabend im Stadtring-Hotel in Nordhorn verbracht, bis das Grafschafter Ergebnis fest stand. Dann bin ich nach Hannover aufgebrochen. Es war ein ziemliches Wechselbad. Mal hatte Rot-Grün eine Mehrheit – mal nicht. Am Ende war ich froh, dass wenigstens das Ziel, dass Rot-Grün keine Mehrheit mehr hat, erreicht wurde. Ansonsten kann uns als CDU das Ergebnis nicht zufriedenstellen.

Mit meinem Ergebnis und dem der CDU in der Grafschaft bin ich sehr zufrieden. Mit einem deutlichen Vorsprung habe ich den Wahlkreis direkt gewonnen – und das, obwohl die SPD einen Vorteil hatte, da die Grünen keinen Direktkandidaten aufgestellt haben. Wir haben das siebtbeste Ergebnis in Niedersachsen. Das werte ich als Beweis unserer guten Arbeit hier vor Ort. Wir haben das niedrigste AfD-Ergebnis in Niedersachsen.

Wichtige Themen, auf die ich immer wieder angesprochen wurde, sind die innere Sicherheit, die Bildungspolitik und die Situation in der Pflege. Der ländliche Raum, auch die Landwirtschaft, fühlen sich vernachlässigt. Die Bauern verdienen mehr Vertrauen und weniger Misstrauen. Der ländliche Raum hat, wie die Städte, einen Anspruch auf Unterstützung einer guten Entwicklung und darf nicht allein gelassen werden. Um diese Punkte will ich mich auch in Zukunft kümmern.