Landkreis befragt 1.000 Unternehmen in der Grafschaft Bentheim
(Symbolbild, Quelle: Pixabay.com)

Landkreis befragt 1.000 Unternehmen in der Grafschaft Bentheim

4. September 2018 0 Von Redaktion Ems-Vechte-News

Wirtschaftsförderung im Dialog mit der heimischen Wirtschaft

Nordhorn. Nach 2008 und 2014 wird die Wirtschaftsförderung des Landkreises Grafschaft Bentheim zum dritten Mal eine Unternehmensbefragung durchführen. Rund 1.000 Betriebe des Landkreises werden in den kommenden Tagen entsprechende Post in ihren Briefkästen vorfinden.

Das Ziel der Befragung besteht darin, den Dialog mit der heimischen Wirtschaft auszubauen und die Aktivitäten zur Förderung der regionalen Wirtschaft ausrichten zu können. Zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes Grafschaft Bentheim möchte die Wirtschaftsförderung die Zusammenarbeit zwischen den heimischen Betrieben untereinander, aber auch mit der Verwaltung vertiefen. „Wir wollen erfahren, wie zufrieden die Betriebe mit Ihren Standortbedingungen sind und welche künftigen Anforderungen an den Standort gestellt werden. So können wir um erkennen, in welchen Handlungsfeldern angesetzt werden muss und welche Maßnahmen den höchsten Nutzen bringen“, erläutert Landrat Friedrich Kethorn.

In dem vierseitigen Fragebogen geht es neben einer Bewertung der Wirtschaftsregion als Unternehmensstandort um konkrete Entwicklungsabsichten und mögliche Engpässe der Betriebe. „Nur, wenn wir wissen, wo den Betrieben der Schuh drückt, können wir unsere Serviceangebote gezielt entwickeln und anbieten“, so Kethorn weiter.

Ein Schwerpunkt der Befragung ist das Thema Fachkräftesicherung. Der Fachkräftemangel stellt auch für die heimischen Betriebe eine Herausforderung dar und durch die Befragung werden sowohl der Fachkräftebedarf als auch Maßnahmen zur Fachkräftesicherung erhoben.

Auch das Thema Digitalisierung wird in der Befragung umfassend behandelt. Die Wirtschaftsförderung möchte erfahren, wie die Entwicklungsstände und Planungen in den Betrieben aussehen, welche Anforderungen an die Infrastruktur gestellt werden und welcher Unterstützungsbedarf bei den Unternehmen auf ihrem Weg in das digitale Zeitalter konkret besteht.

In der Wirtschaftsförderung hofft man nun auf eine gute Resonanz. „Wir bitten die Unternehmen in ihrem eigenen Interesse um Mitwirkung“, so der Fachbereichsleiter Kreisentwicklung, Dr. Michael Kiehl. Unternehmen, die versehentlich keinen Fragebogen erhalten haben, werden gebeten, sich an die Wirtschaftsförderung zu wenden (Ansprechpartner: Jan Kramer, Tel.Nr. 05921 96-2306, E-Mail: jan.kramer@grafschaft.de). Die Fragebögen können auch online ausgefüllt werden. Die Ergebnisse der Befragung werden Anfang des kommenden Jahres vorliegen.