Karateverein Nordhorn: Schwarzgurt für Thomas Barkemeyer und Jens Wilke
Die Prüflinge mit den Prüfern (v.l.n.r. Joachim Weduwen, Ulrich Heckhuis, Manfred Patan, Thomas Barkemeyer, Klaus Rennwanz, ein Prüfling aus Siegmaringen, Jens Wilke, Andreas Heinrich, Wolfgang Findor). (Quelle: Karateverein Nordhorn)

Karateverein Nordhorn: Schwarzgurt für Thomas Barkemeyer und Jens Wilke

19. Dezember 2015 0 Von Redaktion Ems-Vechte-News

Deutscher Karateverband nimmt Dan-Prüfungen in Nordhorn ab

Nordhorn. Für zwei Sportler des Karateverein Nordhorn war es Ende November endlich soweit. Die einjährige Vorbereitungszeit hatte sich gelohnt. Thomas Barkemeyer (47) und Jens Wilke (45) legten erfolgreich ihre Dan-Prüfung ab und dürfen nun den schwarzen Gürtel tragen.

Die Prüflinge mit den Prüfern (v.l.n.r. Joachim Weduwen, Ulrich Heckhuis, Manfred Patan, Thomas Barkemeyer, Klaus Rennwanz, ein Prüfling aus Siegmaringen, Jens Wilke, Andreas Heinrich, Wolfgang Findor). (Quelle: Karateverein Nordhorn)

Die Prüflinge mit den Prüfern (v.l.n.r. Joachim Weduwen, Ulrich Heckhuis, Manfred Patan, Thomas Barkemeyer, Klaus Rennwanz, ein Prüfling aus Siegmaringen, Jens Wilke, Andreas Heinrich, Wolfgang Findor).
(Quelle: Karateverein Nordhorn)

Die Prüfung zum Schwarzgurt wird vor der offiziellen Prüfungskommission des Deutschen Karateverband (DKV) abgelegt. Die Kommission bestand aus dem 2. Vorsitzenden des DKV, Ulrich Heckhuis (8. Dan), Stilrichtungsreferent Kempo-Karate Klaus Rennwanz (4. Dan), Wolfgang Findor  (7. Dan), Andreas Heinrich (7. Dan) Landesstilrichtungsreferent „Kempo Karate Niedersachsen“ Joachim Weduwen (6. Dan) sowie Manfred Patan (6. Dan) aus Nordhorn. Die Bandbreite der Dan-Prüfung war groß. In der mehrstündigen Prüfung wurde den Sportlern alles abverlangt. Es wurde ein Querschnitt durch das Wissen und technische Repertoire verlangt. Zusätzlich wurden Auslegungen zu Techniken und Sifats (Kampfläufe gegen imaginäre Gegner) gefordert. Kombinationen von Hand- und Fußtechniken und eine Vielzahl von festgelegten Abwehrtechniken (Messer, Stock, Haltegriffe) bedürfen einer intensiven Vorbereitung und sehr guter Kondition. Anfang des Jahres wurde in einem Gespräch zwischen den Cheftrainern Manfred Patan/Joachim Weduwen und den Prüflingen das Vorhaben konkret besprochen und der Zeitrahmen abgesteckt. Drei bis vier Mal die Woche waren die Sportler im Training, um sich gut vorbereitet und konditionell austrainiert der Herausforderung zu stellen. Nach eingehender Beratung der Prüfungskommission wurde den Prüflingen das Ergebnis mitgeteilt. Beide Karateka hatten die Prüfung erfolgreich abgelegt und erhielten ihre Urkunde sowie den schwarzen Gürtel verliehen. Thomas Barkemeyer ist seit 16 Jahren Mitglied im Karateverein Nordhorn und begeisterter Karateka. Mehrere Jahre lang war er Übungsleiter der Kinderabteilung in Nordhorn. Mit seinem Sohn und Trainingspartner Darwin Barkemeyer hatte sich der 47-jährige Nordhorner monatelang intensiv und gewissenhaft auf diese Prüfung vorbereitet. Trainer Michael David puschte den Sozialversicherungsfachangestellten in zahlreichen Trainingseinheiten an sein Limit. Der zweifache Familienvater trainierte drei bis viermal die Woche, merzte Fehler aus und legte vor den sechs Prüfern eine gute Prüfung ab. Jens Wilke ist mit 16 Jahren in den Karateverein Nordhorn eingetreten. Nach einer zehnjährigen Pause ist er vor fünf Jahren wieder mit dem Karatesport angefangen. Zusammen mit Trainingspartner Matthias Berling trainierte er mehrfach in der Woche in der Abteilung Bad Bentheim auf seine Prüfung hin. Zusätzlich standen Trainingseinheiten in der Abteilung Nordhorn auf der Agenda. Der sportbegeisterte Bad Bentheimer steigerte sich in jeder Trainingseinheit und legte eine gute Prüfung ab. Wer Interesse an dieser fernöstlichen Kampfsportart hat, ist zu einem Probetraining herzlich willkommen. Weitere Informationen und Fotos auch unter www.karateverein-nordhorn.de.




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