Karateverein Nordhorn mit Platz 2 bei Warendorfer Meisterschaftsturnier weiter auf Erfolgskurs
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Karateverein Nordhorn mit Platz 2 bei Warendorfer Meisterschaftsturnier weiter auf Erfolgskurs

8. März 2017 0 Von Redaktion Ems-Vechte-News

Enrico Danjarow erfolgreichster Karateka bei Seibukan Open 2017

Warendorf. Der Karateverein Nordhorn folgte der Einladung vom Ausrichter „Warendorfer Sportunion e. V.“ zu der von ihr veranstalteten Unterstufenmeisterschaft und zeigte gute Leistungen: 23 Pokale, zehn erste Plätze, sieben zweite Plätze und sechs dritte Plätze konnten am Ende erreicht werden. Enrico Danjarow (11) durfte sich über drei Pokale freuen und war damit der erfolgreichste Sportler des Karateverein Nordhorn. In zahlreichen Disziplinen konnte der Karateverein Nordhorn antreten. 13 Vereine aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen waren vor Ort, ca. 150 Wettkämpfer waren gemeldet.

Der Turniertag begann mit den Kihon-Kumite-Wettbewerben. Angelina Danjarow (9) war aufgrund ihrer guten Leistung in der Gurtprüfung vor drei Wochen für dieses Turnier nominiert worden und hatte die wenigen Wochen intensiv genutzt, um an den Basistechniken weiter zu feilen. Die Weißgelbgurtträgerin steigerte sich und freute sich über hohe Wertungen und den damit verbundenen Turniersieg. Ihr Bruder Enrico Danjarow überzeugte die Kampfrichter mit sauberen und kraftvollen Techniken und konnte den ersten Titelgewinn an diesem Tag verbuchen. Anschließend zeigte er den Kampfrichtern seinen sauberen und ausdrucksstarken Sifat und ließ damit die Konkurrenz erneut hinter sich, was den zweiten Titel bedeutete. Den Pokal für den dritten Platz bekam Danjarow dann noch in der Disziplin „Selbstverteidigung mit und ohne Waffen“.

Die Bentheimerin Evija Kulenkova (12) war von ihren Trainern ebenfalls gut auf dieses Turnier vorbereitet worden. Sie kämpfte sich in den Kihon-Kumite-Wettbewerben in ihrem Pool bis ins Finale und konnte anschließend auf das Siegertreppchen steigen. Den zweiten Titelgewinn erstritt sich Kulenkova in der Disziplin „Sifat Einzel“ mit einem tadellos gelaufenen Sifat.

Der 16-jährige Debütant Henry Tri La kam gut ins Turnier: er überzeugte im Kihon-Kumite mit sauberen Basistechniken und wurde Erstplatzierter. In den anschließenden Sifat-Wettbewerben wurde er für seinen stark gelaufenen Sifat belohnt und Sieger in seinem Pool. Auch Sascha Freese (28) ging in den Sifat-Wettbewerben selbstbewusst an den Start. Im Einzelwettbewerb ließ er alle Konkurrenten hinter sich und erkämpfte sich einen Platz auf dem Siegertreppchen.

Auch für die Schwestern Jasmin und Annika Buddenberg aus der Abteilung Emlichheim war es ein erfolgreicher Tag. Annika Buddenberg (12) startete in der Disziplin „Selbstverteidigung mit und ohne Waffen“. Kreative und spezielle Abwehrtechniken beeindruckten die Kampfrichter. Annika Buddenberg gewann verdient in ihrem Pool und kletterte bei der Siegerehrung auf das Treppchen der Erstplatzierten. Im Kihon-Kumite hatte die 12-jährige am Vormittag bereits den dritten Platz erreicht. Jasmin Buddenberg (17) wurde im Kihon-Kumite Drittplatzierte.

Den Abschluss an diesem Tag machte Gesa-Marie Anneken (15) mit ihrem Sieg in der Disziplin „Selbstverteidigung mit und ohne Waffen“. Mit knackigen und prägnanten Techniken zog sie ins Finale ein und gewann souverän. Den Vizetitel hatte sie sich vorher bereits im Kihon-Kumite gesichert. Platzierungen in den Teamwettbewerben blieben an diesem Tag leider aus.

Die mitgereisten Betreuer Thomas Bel Lang, Johannes Scheerhorn und Nick Schoo waren den ganzen Tag im Einsatz und kümmerten sich um ihre Sportkameraden. Auch die mitgereiste Kampfrichterin Henrike Hanser-Naber war den ganzen Tag als „Mattenchefin“ eingesetzt und freute sich über ein hochmotiviertes Kampfrichterteam.

Bei der Auswertung aller Platzierungen belegte der Karateverein Nordhorn einen hervorragenden 2. Platz hinter dem Karateverein Steinheim. Bevor die Trainer und Betreuer überhaupt überlegen konnten, wer aus dem Nordhorner Team diesen Pokal entgegen nehmen soll, wurde ihnen die Entscheidung durch einen Schnellstart der drei jüngsten Starter abgenommen. Angelina Danjarow, Mateo Zuninga Späthe und Deniz Gün standen bei der Siegerehrung an vorderster Stelle der Nordhorner Teilnehmer und nutzten diesen strategischen Vorteil. Blitzschnell sprinteten die drei Neunjährigen aufs Podest und bekamen den Pokal überreicht.