Karateka bestehen Gurtprüfungen beim Verein Euregio Karate Nordhorn
Die Prüflinge und Prüfer der Karateprüfung beim EKN. (Foto: Euregio Karate Nordhorn)

Karateka bestehen Gurtprüfungen beim Verein Euregio Karate Nordhorn

6. November 2017 0 Von Redaktion Ems-Vechte-News

Erfolgreich vor niederländisch-deutscher Prüfungskommission

Nordhorn. Nach monatelangem Training stellten sich am Samstag, 04. November, einige gut vorbereitete Sportler vom Verein „Euregio Karate Nordhorn“ ihrer nächsten Gurtprüfung in der Altendorfer Sporthalle in Nordhorn. Das gezeigte Karate-Prüfungsprogramm umfasste dabei die ganze Bandbreite der Examens-Anforderungen. Zunächst wurde die Grundschule geprüft, gefolgt von Hand- und Fußtechniken. Bei den Partnertechniken kam es auf die richtige Ausführung und die korrekte Distanz an.

„Für unseren leistungsbezogenen und traditionellen Verein hat eine Prüfung zum nächsten Schülergrad den gleichen hohen technischen und mentalen Stellenwert wie schon vor Jahrzehnten“, stellte Kommissionsvorsitzender Franz Braun Shihan gleich zu Beginn der Prüfung klar. „Unser Verein ist europäisch überregional organisiert und registriert, ein nur national agierender Fachverband kann nur wenig bis gar nichts zum technischen Niveau eines Kempo-Dojos beitragen, sondern nur wirklich gute und erfahrene Karatelehrer“, was auch die Meinung der weiteren Prüfer Marcel Proost aus Enschede, Iris Sauvageod und Roman Hurny war.

In der Weißgurtklasse traten Anton Eersink (8) und Stefan Shmidt (55) an, um den Gelbgurt zu erreichen, was beiden auch gelang. Stefan Schmidt war schon vor vielen Jahren ein Schüler von Karatelehrer Franz Braun, mußte aber unfallbedingt dann seine Sportlaufbahn für etliche Jahre unterbrechen. Umso größer war nun die Freude über sein gelungenes Comeback.

In der Grüngurtklasse zeigten Celeste Sauvageod (13) und Jürgen Gorr (57) den Stand der Technik. Gutes Zanshin (jap. „starke innere Haltung“), nachprüfbares technisches Können, weit entfernt von Zufallsausführung, und blitzsaubere Kampfläufe sowie kreative Freie Techniken wurden verdient von der Kommission mit dem Blaugurt bedacht.

In der Blaugurtklasse traten Tanja Scholtmann (33) und Erik Wolter-Scholtmann (35) zur Prüfung an. Durch einwandfreies Kihon (jap. „Grundschule“), sehr starke Partnerübungen und sowohl extrem kampfbetone als auch korrekte Sifats (oder Katas, jap. „Kampfläufe“) dürften sie nun den braunen Gurt tragen. Beide Karateka wohnen übrigens in Köln und reisen zum Training nach Nordhorn.

Nach gut zwei Stunden Prüfungszeit und eingehender Beratung der Kommission wurde dann das Ergebnis im Beisein der sehr interessierten Eltern und weiterer neugieriger Familienmitglieder bekannt gegeben. Alle o.g. angetretenen Karateka hatten bestanden. Alle Karateka wurden nach der Prüfung von der Kommission für besonderen Fleiß und ein umfangreich absolviertes Trainingspensum der letzen Wochen lobend erwähnt und mit einigen individuellen Ratschlägen und Hinweisen für ihr persönliches Weiterkommen in die nächste Gurtklasse entlassen.