Karateka bei Internationalem Großturnier in London erfolgreich
Die erfolgreichen Nordhorner Karateka in London. Foto: Karateverein Nordhorn

Karateka bei Internationalem Großturnier in London erfolgreich

18. September 2014 0 Von slindschulte

30 Jahre Sportfreundschaft zwischen Toyakwai und Karateverein Nordhorn

Die erfolgreichen Nordhorner Karateka in London. Foto: Karateverein Nordhorn

Die erfolgreichen Nordhorner Karateka in London. Foto: Karateverein Nordhorn

Nordhorn/London. „Ich vermisse London jetzt schon, denn das Wochenende und die Stadt sind der Hammer“, so fasste Simon Wrenger (15) seine Eindrücke eindrucksvoll zusammen. Zusammen mit Gesa-Marie Anneken (13), Onno Linschmann (19) und Geschäftsführerin Henrike Hanser-Naber nahmen die Karateka an einem internationalen Turnier teil.

Die drei SportlerInnen waren aufgrund ihrer konstanten Leistungen, Trainingsdisziplin und Einsatzbereitschaft für die Teilnahme an diesem Auslandsturnier nominiert worden. Aufgrund der geschlossenen Turnhallen in den niedersächsischen Sommerferien stellte Christina Jobmann netterweise die Räumlichkeiten der Tanzschule für (Sonder-)Trainingseinheiten zur Verfügung, so dass die Drei sich intensiv auf die Kata- und Kumite-Wettbewerbe vorbereiten konnten. Das Trainerteam Kevin Falk, Henrike Hanser-Naber und Michael Vlachakos arbeitete abteilungsübergreifend und konsequent auf diese Herausforderung hin.

Die drei Nordhorner Karateka zeigten sich beeindruckt durch den imposanten „Soccerdome“ neben der O2-Arena in Greenwich und die hochklassigen GegnerInnen. Die „International London Karate Championships” mit über 400 Startern auf fünf Kampfflächen waren eingebunden in die “Seni 2014, einer internationalen “Combat Sports Show”.

Gesa-Marie Anneken war die erste, die am Wettkampftag starten musste. Fokussiert stellte sie sich den größtenteils größeren und älteren Gegnerinnen. Für die Sifats der Nordhorner Starter gab es gute Wertungen, auch wenn es leider nicht zu einem Platz ganz oben auf dem Treppchen reichte. Onno Linschmann freute sich über seinen 2. Platz und nahm sichtlich stolz die Medaille aus den Händen von Hauptkampfrichter Mark Anderson entgegen.

Auch die Team-Wettbewerbe waren spannend und brachten zwei Platzierungen für die drei Karateka. Simon Wrenger (15) strahlte über seine erste Medaille bei einem Auslandsturnier und freute sich auf die weiteren Disziplinen. Nach dem überaus erfolgreichen Vormittag starteten am Nachmittag die Kumite-Wettbewerbe. Gesa-Marie Anneken traf hier im Finale der Klasse „Schülerinnen bis grün + 1,60 m“ auf eine erheblich größere und schwerere Gegnerin. Die Grüngurtträgerin kassierte mehrere schmerzhafte Fauststöße auf die Rippen, nahm jedoch ihren ganzen Mut zusammen und stand den Kampf durch. Über die erste Silbermedaille bei einem internationalen Wettbewerb war Gesa-Marie Anneken sichtlich stolz.

Die abschließenden Kumite-Team-Wettbewerbe waren aufgrund der internationalen und hochklassigen Besetzung ein absolutes Highlight. Im Halbfinale trafen die Drei auf das A-Team des Ausrichters „Toyakwai“, das mit zwei Kaderkämpfern besetzt war. Nach zwei Kämpfen ging die überlegene Heimmannschaft uneinholbar in Führung. Das Nordhorner Team belegte in der Endabrechnung einen hervorragenden 3. Platz.

Henrike Hanser-Naber war den ganzen Tag als Kampfrichterin im Einsatz und freute sich über die hervorragende Zusammenarbeit mit den internationalen Wertungsrichtern. Die Geschäftsführerin des Karateverein Nordhorn erhielt aus den Händen von Joe Anderson, dem Vorsitzenden des internationalen Toyakwai-Verbandes, einen Pokal als Dank und Anerkennung für die mittlerweile 30-jährige Freundschaft „in Karate-Do“. Weitere Infos und Fotos siehe www.karateverein-nordhorn.de.