Jury „Fahrradfreundliche Kommune Niedersachsen“ nahm Grafschaft unter die Lupe
Ob die Grafschaft Bentheim weiter fahrradfreundliche Kommune ist, teilt die Jury dem Landkreis Ende Oktober mit. (Quelle: Landkreis Grafschaft Bentheim)

Jury „Fahrradfreundliche Kommune Niedersachsen“ nahm Grafschaft unter die Lupe

12. August 2016 0 Von Redaktion Ems-Vechte-News

Neue Kriterien – Neue Bewertung – Ergebnis kommt Ende Oktober

Grafschaft Bentheim. Dreieinhalb Stunden standen den Verantwortlichen der Kreisverwaltung, des Grafschaft Bentheim Tourismus und der Kommunen zur Verfügung, um der aus Hannover angereisten Jury die Fahrradfreundlichkeit des Landkreises Grafschaft Bentheim überzeugend unter Beweis zu stellen. Bereits 2007 und 2011 – bei den bisherigen Wettbewerben – hatte die Grafschaft das Label erringen können. Nun gelten neue Kriterien und es gibt ein Zertifikat, wenn diese erfüllt werden. Wie es ausgegangen ist, das wird sich Ende Oktober zeigen, wenn die Jury „Fahrradfreundliche Kommune Niedersachsen“ alle teilnehmenden Kommunen bereist und bewertet hat.

Ob die Grafschaft Bentheim weiter fahrradfreundliche Kommune ist, teilt die Jury dem Landkreis Ende Oktober mit. (Quelle: Landkreis Grafschaft Bentheim)

Ob die Grafschaft Bentheim weiter fahrradfreundliche Kommune ist, teilt die Jury dem Landkreis Ende Oktober mit.
(Quelle: Landkreis Grafschaft Bentheim)

Die Tour startete am Lönsberg in Halle, nachdem es im Bus auf der Fahrt vom Bentheimer Bahnhof bereits grundsätzliche Informationen für die Jurymitglieder gegeben hatte. Hier wurde die neue Fahrradwegweisung beispielhaft vorgestellt. Dann hieß es: Ab auf die Fahrräder und per Fietse über die Modellstrecke „Schutzstreifen außerorts“ zur Dunkelampel in Lage. Nach einem kleinen Imbiss setzte sich die Fahrt per Bus fort zum ZOB in Nordhorn. Im Bus hatte der eigens für Flüchtlinge produzierte Film „sicher an(ge)kommen“ Premiere. In diesem wird das Radfahren mit allen Facetten für die Zugewanderten erläutert. Vom ZOB schließlich ging es wieder per Rad durch die Innenstadt. Auf dem Programm standen die Besichtigung von Fahrradabstellanlagen, ein Zwischenstopp bei einem „Fahrradfreundlichen Arbeitgeber“ (Volksbank) und ein weiterer beim Projekt „Gebrauch von Pollern und Umlaufsperren“. Letzter Tourpunkt war die Altendorfer Grundschule, wo die Projekte Fahrradengel und die Mobilitätserziehung an Schulen präsentiert wurden.

Im Anschluss zog sich die Jury zur internen Beratung für eine knappe Stunde im „Bentheimer Hof“ zurück, bevor es mit dem IC wieder nach Hannover ging. „Ich glaube, wir haben heute gezeigt, wie viel die Grafschaft, sowohl der Landkreis als auch die Kommunen, für den Fahrradverkehr tun“, zeigte sich Kreisrat Dr. Michael Kiehl überzeugt. „Ich hoffe und denke auch, dass es uns gelungen ist, dieses in bester Weise und auf hohem Niveau der Jury für ihre Entscheidung mit auf den Weg zu geben.“




marktkauf2