Junge Union Niedergrafschaft setzt sich für die Erhaltung der Gymnasien ein

Junge Union Niedergrafschaft setzt sich für die Erhaltung der Gymnasien ein

1. Juni 2015 0 Von Redaktion Ems-Vechte-News

Neues Schulgesetz soll zum 1. August in Kraft treten.

Nordhorn. In Niedersachsen gibt es einen erkennbaren Unfrieden, welcher durch die geplante Reform des altbewährten Schulsystems ausgelöst worden ist. Die rot-grüne Landesregierung gefährdet die zukünftige Existenz der Gymnasien, der Haupt- und Realschulen sowie der Förderschulen. Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD), die das Gesetz auf den Weg bringen möchte, sieht die Reform als ein „Bildungschancengesetz“. Im Vordergrund steht die Stärkung der Gesamtschulen und somit umgekehrt eine mögliche Abwendung vom jetzigen Schulsystem in Niedersachsen. Zudem soll es die Schullaufbahnempfehlung nach der vierten Klasse nicht mehr geben. Die Junge Union Niedergrafschaft spricht sich gegen die geplante Reform aus und unterstützt somit öffentlich die Standpunkte der CDU. „Durch die Trennung der Schulformen wird die erbrachte Leistung der Schüler belohnt und man kann sie gezielter fördern. Das geplante Gesetz vernichtet eher Chancen, anstatt welche zu schaffen“, meint das JU-Mitglied Oliver Maatmann. Zugleich befindet der Vorsitzende der JU Niedergrafschaft, Andreas Zafri, welcher gleichzeitig als Pflegeschullehrer tätig ist, dass das Gesetz in keiner Weise die Lernqualität verbessert, sondern eher die Schulvielfalt in der Grafschaft Bentheim gefährdet. “Wenn individuelle Förderung so aussehen sollte wie sich das die rot-grüne Landesregierung vorstellt, warum gibt es dann unterschiedlichen  Ligen/Klassen im Sport?  Die Jugend hat ein Recht darauf sich in ihrem eigenen Tempo zu entwickeln. Da ist der interne Wettbewerbsdruck innerhalb einer Schulklasse unterschiedlich entwickelter Menschen nicht das, was angestrebt werden sollte”, so Andreas Zafri weiter.