Jugendberufsagentur: Neue Internetseite bündelt Informationen und Angebote für junge Menschen in der Grafschaft
Stellten gemeinsam die Homepage der Jugendberufsagentur vor. Von links nach rechts: Jörg Sönckens (Niedersächsisches Kultusministerium), Hans-Joachim Haming (Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit, Nordhorn), Friedrich Kethorn (Landrat des Landkreises Grafschaft Bentheim). (Quelle: Landkreis Grafschaft Bentheim)

Jugendberufsagentur: Neue Internetseite bündelt Informationen und Angebote für junge Menschen in der Grafschaft

12. April 2018 0 Von Redaktion Ems-Vechte-News

Online-Infos zu den vielfältigen Möglichkeiten in Beruf und Bildung nach dem Verlassen der Schule

Nordhorn. www.jba-grafschaft.de – unter diesem Link bietet die Jugendberufsagentur Grafschaft Bentheim ab sofort ein neues Informationsangebot für junge Menschen, die sich über die vielfältigen Möglichkeiten in Beruf und Bildung nach dem Verlassen der Schule schlau machen möchten. Dabei geht es nicht nur um jene, die anschließend in das Handwerk oder den Handel streben oder nach dem Abitur studieren möchten, sondern auch um jene, die ohne Abschluss die Schule verlassen. Unter Rubriken von „ich möchte eine Ausbildung machen“ über „ich habe noch keinen Plan“ bis zu „ich habe Probleme in der Ausbildung“ findet sich ein pralles Rundum-Angebot, das permanent aktualisiert und erweitert wird.

„Wir wollen eine frühzeitige Weichenstellung für die berufliche Zukunft unterstützen – und zwar im Sinne der Jugendlichen“, betonte Landrat Friedrich Kethorn bei der Vorstellung der neuen Internetseite. Ziel der Jugendberufsagentur und ihres neuen Angebotes ist es, den jungen Menschen die Leistungen der Partner Agentur für Arbeit, Jugendamt, Grafschafter Jobcenter und Berufsbildende Schulen „aus einem Guss“ anzubieten. In der Vergangenheit hatte es teilweise an einer ganzheitlichen Koordinierung und einer aufeinander abgestimmten individuellen Hilfeplanung und Betreuung gemangelt. Das Bündnis in der Jugendberufsagentur soll nun verhindern, dass Jugendliche zwischen den unterschiedlichen Zuständigkeiten verloren gehen. Gleichzeitig nutzen die Partner Synergieeffekte und können so einen effizienteren Ressourceneinsatz gewährleisten.

Die Bündelung sei dringend notwendig gewesen, erklärte auch Hans-Joachim Haming (Geschäftsführer der Agentur für Arbeit): „Als Region mit hohen Fachkräftebedarfen darf uns kein Jugendlicher verlorengehen – weder beim Übergang Schule-Beruf noch während der Berufsausbildung“. Mit der Industrie- und Handelskammer sowie der Handwerkskammer hat man zwei weitere starke Netzwerkpartner an Bord. Einig sind sich die Anbieter darin, dass solche Angebote wichtiger denn je zuvor sind: „Die Wirtschaft sucht händeringend nach gut ausgebildetem Personal. Wir müssen gemeinsam alle Potenziale ausschöpfen und Ausbildungsabbrüche vermeiden.“