Hähnchen-Brüterei soll im Gewerbegebiet Klausheide-Nord entstehen
(Symbolbild, Quelle: pixabay.com)

Hähnchen-Brüterei soll im Gewerbegebiet Klausheide-Nord entstehen

16. April 2016 0 Von Redaktion Ems-Vechte-News

CDU-Gruppe begrüßt Ratsbeschluss zum Grundstücksverkauf, der eine größere Ansiedlung  in Klausheide ermöglicht

Nordhorn. Der Rat der Stadt Nordhorn hat in seiner Sitzung am Donnerstag dem Verkauf einer etwa 26.000 qm großen Gewerbefläche im Gewerbegebiet „A 31-Nordhorn-Klausheide Nord“ mit den Stimmen der SPD/Fraktion und der CDU-Gruppe mit großer Mehrheit zugestimmt. Mit diesem Beschluss  ist eine Empfehlung der städtischen Wirtschaftsförderung unterstützt worden.

Vogelgrippe im Emsland (Symbolbild, Quelle: pixabay.com)

Hähnchen-Brüterei im Gewerbegebiet Klausheide-Nord?
(Symbolbild, Quelle: pixabay.com)

Neben der in der Ratssitzung von ihrem Vorsitzenden Andre Mülstegen vorgetragenen  Gründen für die Zustimmung zu diesem Grundstücksverkauf würdigt die CDU-Gruppe in einer anschließenden Pressemitteilung ausdrücklich den Verkauf an ein niederländisches Unternehmen. Diese bisher auf diesem Sektor erfolgreiche Firma will auf  dem gekauften Gelände kurzfristig eine Brüterei für die Erzeugung von Broiler-Eintagsküken für die Hähnchenmast bzw. Fleischproduktion zur Weitergabe im Rahmen strenger Hygienebedingungen an Mastbetriebe errichten. „Wir haben uns durch die Prüfung der Unterlagen und durch eine Besichtigung eines ähnlichen Betriebes davon überzeugt, dass es sich bei dem geplanten Brütereineubau um eine sehr fortschrittliche Anlage mit hoch technisierten und automatisierten Prozessen handelt, die erhebliche Verbesserung beim Tierschutz mit sich bringt“, versichert Mülstegen. Außerdem seien von den mit der Prüfung beteiligten Stellen keine Bedenken gegen das Vorhaben erhoben worden.

Michael Rilke, stellv. Vorsitzender der CDU-Gruppe verwies auf ein deutliches Tierwohl bei dem Projekt. „Wir legten bei unserem Zustimmungsbeschluss großen Wert darauf, dass es zu einer deutlichen Verbesserung in Sachen Tierwohl kommt“, betonte er. „In dieser Grundstücksentscheidung sehen wir eine erste größere Ansiedlung im Gewerbegebiet in Klausheide und hoffen auf weitere Ansiedlungswünsche dieser Art, damit unsere wiederholten Anregungen und Anträge in den Ratsgremien nach einer Ansiedlungsoffensive mit mehr Dynamik und neuen Vermarktungsideen für die Gewerbegebiete in Klausheide verwirklicht werden können“,  erklärte Reinhold Volken, Vorsitzender des städtischen Ausschusses Wirtschaft und Tourismus.

Gerd-Helge Hagedorn, Mitglied des Stadtentwicklungsausschusses, würdigte das konstruktive Verhalten der SPD-Fraktion. „Bei einem so landwirtschaftlich ausgeprägten Thema habe sie frei von jeglicher Ideologie eine gesunde Entscheidung zu Gunsten von Nordhorn (größere Ansiedlung in Klausheide, Schaffung von Arbeitsplätzen, Erzielung von Steuereinnahmen) unter Ausschluss von Tierschutzbedenken und gleichzeitig zum Wohl von Nordhorner Landwirten getroffen“,  stellte er freudig fest.


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