Großes Interesse an InduS – 36 Sportvereine waren vertreten

Großes Interesse an InduS – 36 Sportvereine waren vertreten

18. Februar 2014 0 Von Redaktion EVN

DSCF9839LINGEN/MEPPEN/PAPENBURG Die aktuell durchgeführten Informationsabende zum Projekt InduS – Inklusion durch Sport im Emsland – wurden hervorragend angenommen. InduS, ein Projekt vom Kreissportbund Emsland und den drei großen Einrichtungen der Behindertenhilfe, Christophorus-Werk, St. Lukas-Heim, St Vitus-Werk, unterstützt die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Sport, insbesondere dem Vereinssport, im Emsland.

Mit knapp über 100 Teilnehmern waren die Veranstaltungen sehr gut besucht und ein voller Erfolg. Vertreter von 36 Sportvereinen sowie Eltern, Menschen mit Behinderung und weitere Interessierte informierten sich über die Möglichkeiten und Grenzen von Inklusion durch Sport. Der Behindertensportverband Niedersachsen (BSN) wurde durch seine Vizepräsidentinnen Jutta Schlochtermeyer und Vera Jaron repräsentiert. Politische Vertreter, wie Meppens Bürgermeister Jan Erik Bohling, Papenburgs Bürgermeister Jan Peter Bechtluft, sowie die Behindertenbeauftragten des Landkreises Emsland und der Stadt Meppen, Ursula Mersmann und Walter Teckert, zeigten sich beeindruckt von den Projektinformationen und das unerwartet hohe Interesse an den Informationsveranstaltungen.

Das InduS Projektteam erläuterte zu Beginn der informativen Präsentation den Begriff Inklusion durch Sport sowie die Zielsetzung von InduS. Eingegangen wurde auch auf die durchgeführte Bedarfserhebung, in der über 1.000 Menschen mit Behinderung geantwortet hatten. Diese Ergebnisse bilden die Grundlage der zukünftigen Handlungs- und Aufgabenfelder. Das Professionalität beim Thema Inklusion notwendig ist, wurde unter anderem an der besonderen Bedeutung einer qualifizierten Fort- und Weiterbildung aufgezeigt.

Mit Blickrichtung auf die Sportvereine wurde das Beratungs- und Informationsangebot von InduS ebenso vorgestellt wie die Vorteile, die sich durch ein inklusives Sportangebot für einen Verein ergeben können. Sowohl die Steigerung der Vereinsattraktivität, die Gewinnung neuer Vereinsmitglieder oder die Gewinnung neuer ehrenamtlicher Übungsleiter sei durch eine Erweiterung des Vereinsangebotes möglich. Beispiele von erfolgreichen Inklusionsangeboten in den Sportvereinen verdeutlichten, dass Inklusion durch Sport im Emsland machbar und möglich ist.

Nach dem Vortrag wurden Fragen zum Projekt von den Verantwortlichen beantwortet und die Teilnehmer tauschten sich lebhaft und interessiert über Erfahrungen und Ideen aus.

Das Projektteam InduS steht als Ansprechpartner vor Ort in Lingen, Meppen, Papenburg und Sögel für alle Fragen und als Anlaufstation zur Verfügung. Informationen zum Projekt, wie auch die Kontaktdaten finden sich auf der InduS-Homepage unter www.indus-emsland .de

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Foto:

DSCF9780: Interessierte Zuhörer in Papenburg. Hintere Reihe von rechts: Dr. Dorothee Imsieke (St. Lukas-Heim), Hermann Wilkens, Josef Meyer (KSB Präsidium), Jan Peter Bechtluft (Bürgermeister Papenburg), Ursula Mersmann (Behindertenbeauftrage Landkreis Emsland)

DSCF9821: Guter Besuch der InduS Informationsveranstaltungen

DSCF9839: Pausengespräche über InduS: Hintere Reihe: Michael Korden (Geschäftsführer St. Vitus-Werk), Jan Erik Bohling (Bürgermeister Meppen), Christian Golkowski (Stadt Meppen), Andrea Kötter (SPD Kreisvorsitzende), Günter Klene (Geschäftsführer KSB) Am Tisch: Walter Teckert (Behindertenbeauftragter Stadt Meppen) Veronika Röttger, Frank Eichholt, Hermann Plagge (InduS Projektteam)