Grafschafter Junge Union fordert Öffnung der Eissporthalle für Saison 2017/2018
Eissporthalle Nordhorn (Foto: EVN)

Grafschafter Junge Union fordert Öffnung der Eissporthalle für Saison 2017/2018

24. Oktober 2016 0 Von Redaktion Ems-Vechte-News

JU fürchtet Ausstieg aus dem Eissport – Landkreis für Zustand der Halle verantwortlich

Nordhorn. Die Junge Union (JU) Grafschaft Bentheim fordert den Landkreis und die Kreispolitik dazu auf, die Eissporthalle auch zur Saison 2017/18 zu öffnen. Nach derzeitigen Plänen der Verwaltung soll die Eissporthalle für Umbaumaßnahmen für die nächste Saison geschlossen werden und dann gegebenenfalls erst zum Winter 2018 wieder eröffnen. Der Landkreis hat im Verlaufe dieses Jahres ein Interessenbekundungsverfahren durchgeführt, im Rahmen dessen sind zwei Vorschläge eingegangen. Laut Verwaltung laufe gerade die Auswertung und weitere Gespräche mit den Interessenten seien geplant.

Sanierung abgeschlossen - In Nordhorn geht es zurück aufs Eis! (Foto: EVN)

Soll nach Forderung der Jungen Union auch in der Saison 2017/2018 offen sein – Die Nordhorner Eissporthalle.
(Foto: EVN)

Aus Sicht der Grafschafter JU muss die Kreisverwaltung versuchen eine Schließung der Eissporthalle in der nächsten Saison zu verhindern. Dies könnte sonst der erste Schritt zum Ausstieg aus dem Eissport sein. Hier sei im Zweifel auch Kreativität gefordert. Die Stadt Nordhorn habe es nach dem Hallenbadbrand beispielweise geschafft, Ersatzangebote zu schaffen. Ähnliches sei bei der Eissporthalle vielleicht auch möglich.

Die JU wünscht sich einen Erhalt des Eissportes für die Grafschaft, natürlich ist dies aber nicht zu jedem Preis möglich. Ohne eine gesicherte Finanzierung und ein sinnvolles Betriebskonzept wird die Eissporthalle keine Zukunft haben. Dass im Interessenbekundungsverfahren zwei Vorschläge eingegangen sind, zeigt aber, dass heimische Vereine und Unternehmen am Erhalt der Halle interessiert sind. Dies dürfe die Kreispolitik nicht übersehen. Auch dürfe sich der Landkreis nicht leichtfertig aus der Verantwortung ziehen. Als jahrzehntelanger Eigentümer und Betreiber der Halle ist der Landkreis schließlich maßgeblich für den jetzigen Zustand verantwortlich.

Andreas Zafri, stellvertretender Kreisvorsitzender erklärt abschließend: „Wir wünschen uns einen Erhalt der Eissporthalle. Das Thema Bahnanschluss hat doch gezeigt, dass vieles möglich ist, wenn man als Region geschlossen und motiviert für ein politisches Ziel hinarbeitet. Ähnliches würden wir für den Eissport begrüßen!“