Geschichte der Emslandlager
Die Gedenkstätte Esterwegen. (Foto: wikimedia: Gerardus / CCO 1.0)

Geschichte der Emslandlager

28. April 2015 0 Von slindschulte

Zwei öffentliche Führungen durch Gedenkstätte Esterwegen

Meppen. Am Sonntag, 3. Mai, bietet die Gedenkstätte Esterwegen, Hinterm Busch 1, um 11 Uhr und um 15 Uhr erneut zwei öffentliche Führungen an. Anhand eines bebilderten Vortrags wird zunächst die Geschichte aller 15 Emslandlager vorgestellt, die die Nationalsozialisten zwischen 1933 und 1938/39 am Rande der emsländischen Moores errichten ließen und die sie bis 1945 als Konzentrations-, Strafgefangenen- oder Kriegsgefangenenlager nutzten.

Die Gedenkstätte Esterwegen. Foto: wikimedia:Gerardus / CCO 1.0

Die Gedenkstätte Esterwegen. Foto: wikimedia:Gerardus / CCO 1.0

Dem Vortrag schließt sich ein kurzer Gang über das Gelände des ehemaligen Konzentrations- und Strafgefangenenlagers Esterwegen an. Hier wird insbesondere auf die Nachkriegsnutzung des Lagers u. a. als Internierungs- und Flüchtlingsdurchgangslager sowie auf die heutige Gestaltung des historischen Geländes eingegangen. Das knapp zweistündige Programm endet mit einer Einführung in die Dauerausstellungen, die anschließend individuell besucht werden können.

Eine Anmeldung von Einzelpersonen für diese Führungen ist nicht erforderlich. Die Kosten betragen für Erwachsene 5 Euro und für Jugendliche 2,50 Euro.

Neben diesen öffentlichen Rundgängen an jedem 1. Sonntag im Monat können Gruppenführungen für Termine während der Öffnungszeiten der Gedenkstätte (dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr) unter der Rufnummer 05955/988950 vereinbart oder per E-Mail an fuehrungen@gedenkstaette-esterwegen.de angefragt werden. Programmvorschläge für Schulklassen, außerschulische Jugend- und Erwachsenengruppen sind unter www.gedenkstaette-esterwegen.de einsehbar.