„Gauden Dach ih Emsländer un anner Lü!“
Plattdeutsche Grüße von der Ems! (Symbolbild, Quelle: pixabay.com)

„Gauden Dach ih Emsländer un anner Lü!“

30. April 2018 0 Von Redaktion Ems-Vechte-News

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Gauden Dach ih Emsländer un anner Lü,
ick dachte ick schrief jau mol wat hier.

Ick bün aine Frau in de besten Joahre un prot gerne plätt,
vielichte läest de Äine oder Annere dat hier ja glätt.

Dor häf mie sonne nette Frau no froch vör ain paar Wäken,
ers hä ick keine Tied und dann häb ick dat bold vergäten.

Aber de Anke van de Zeitung de löt ja nich locker,
un ick dachte dann schrief ick nu äben bitken dröcker.

Ja wat gifft dat to vertellen bie us in Nus?
Gott sei Dank is dat Fräujoahr introcken bie us.

Man hä ja all Schreck dat denn Winter gar nich uphören woll,
doch up äinmol kömp de Sünne un man wüs nich wat man antrecken söll.

De Stäwel kanns noch anloten, dor is noch kien Sommer in Sicht,
sech use Mama vör Ostern to mie, ehr öllstet Wicht.

Doch hörn dait man ja uck mit 50 up Mama noch nich immer,
Bumskedie was ick verkäult und dat wörd immer schlimmer.

Paar Dage läter was dat aber Gott sei Dank wer vörbie,
also rinn in de Holsken un aff in Goarn mit Schüppe und Härke debie.

Moje lütke Bläumkes geft bien Görtner uck all to kopen,
de möss ick ja hämmen, ick könn dor bold nich gägen lopen.

Ganze dräi Dage hä ick Plessier doran,
do kömp denn Frost denn grellen Mann.

Doch ick häb säi wer fein uppäppelt mit aff un tau bitken Water,
use Papa sech natürlich: de Blaumen poat man uck läter.

Aber nu inne Sünne stoat säi wer steil in denn Pott,
ick dachte kiek ick wäit wall wie dat mott.

Wie willt nu mol alle hoffen dat sück dat Wehr nu so hold,
dann gait dat so in den Sommer över bold.

Dann hör ih bestimmt wehr mol wat van mie,
datt hätt, wenn ih willt, bün ick gern wer debie.

Holt jau munter, gaut goahn Lü, un denkt immer doran,
dat man de Stäwel uck to frau uttrecken kann.

Jaue Claudia ut Möppen