Fairtrade-Gruppe besichtigt „Kramerladen“ des Christophorus-Werkes
Die Mitglieder der Lingener Fairtrade-Steuerungsgruppe besichtigten den „Kramerladen“ des Christophorus-Werkes und informierten sich über dessen Arbeit. Im „Kramerladen“ werden unter anderem auch Fairtrade-Produkte angeboten.

Fairtrade-Gruppe besichtigt „Kramerladen“ des Christophorus-Werkes

2. Juni 2015 0 Von Redaktion Ems-Vechte-News

„Mehr als ein Kramerladen…“ Mit diesem Slogan macht der „Kramerladen“ des Christophorus-Werkes neugierig auf seine Arbeit.

Lingen. Bereits seit vier Jahren werden in den Räumlichkeiten einer ehemaligen Schlosserwerkstatt an der Dr.-Lindgen-Straße verschiedene Waren angeboten.

Die Mitglieder der Lingener Fairtrade-Steuerungsgruppe besichtigten den „Kramerladen“ des Christophorus-Werkes und informierten sich über dessen Arbeit. Im „Kramerladen“ werden unter anderem auch Fairtrade-Produkte angeboten.

Die Mitglieder der Lingener Fairtrade-Steuerungsgruppe besichtigten den „Kramerladen“ des Christophorus-Werkes und informierten sich über dessen Arbeit. Im „Kramerladen“ werden unter anderem auch Fairtrade-Produkte angeboten.

Über das konkrete Sortiment und das Konzept, das sich hinter dem „Kramerladen“ verbirgt, informierten sich kürzlich die Mitglieder der Lingener Fairtrade-Steuerungsgruppe. Direkt vor Ort stellten ihnen Andreas Gaida, Ausbildungsleiter beim Berufsbildungswerk des Christophorus-Werkes, und Hans-Hermann Schepers ihre Arbeit vor. Schepers ist gemeinsam mit Christiane Völker Ausbilder beim Berufsbildungswerk. „In unserem ‚Kramerladen‘ bieten wir jungen Menschen mit Unterstützungsbedarf die Möglichkeit, eine Ausbildung im Bereich des Verkaufs zu absolvieren“, erklärte Ausbildungsleiter Gaida. Derzeit sind neun Auszubildende im „Kramerladen“ beschäftigt. Zudem nutzen regelmäßig sechs Interessierte das Angebot der Berufsvorbereitung, um sich für den weiteren Berufsweg zu orientieren. „Wie in jedem anderen Betrieb auch erlernen unsere Auszubildenden alle notwendigen Grundlagen – von Einkauf und Kalkulation, über die richtige Präsentation der Waren bis zu hin zur Kundenberatung“, so Gaida. Ziel sei es, den Auszubildenden eine reelle Chance auf dem Arbeitsmarkt zu eröffnen. Ausbilder Schepers ergänzte: „Der ‚Kramerladen‘ ist ein Ausbildungsladen, mit dem wir die Realität darstellen können. Ohne ‚echte‘ Kunden geht es schließlich nicht und wir wollen nicht nur Kaufmannsladen spielen.“ Das Sortiment, das die angehenden Verkäuferinnen und Verkäufer dabei anbieten, ist vielfältig. Es umfasst u.a. Obst und Gemüse vom Bioland-Hof Vaal, Fairtrade-Produkte, Deko- und Geschenk-Artikel, Drogerie-Artikel, Pflanzen aus dem eigenen Agrarbereich sowie Produkte aus der Werkstatt für Menschen mit Behinderungen. „Entsprechend der Nachfrage erweitern wir unser Angebot aber auch immer wieder. Insbesondere das Sortiment fair gehandelter Waren wächst stetig und viele Kunden kommen ganz gezielt wegen dieser Produkte zu uns“, sagte Gaida. Mit dem Verkauf fair gehandelter Produkte unterstützt der „Kramerladen“ die Fairtrade-Stadt-Kampagne Lingens. Die Mitglieder der Fairtrade-Steuerungsgruppe zeigten sich von dem Angebot und dem Konzept des Ladens beeindruckt. Abschließend dankten sie Gaida und Schepers für ihr Engagement, den Fairen Handel zu fördern.