Dokumentarfilm als “Liebeserklärung an die Ems”
Freuen sich über die gelungene Produktion:  Peter Schanz (Darsteller und Sprecher des Films), Julian Jakobsmeyer (Regisseur und Initiator), Helena Kottowski (Geschäftsstelle EmsRadweg in Hövelhof). (Quelle: Emsland Touristik GmbH)

Dokumentarfilm als “Liebeserklärung an die Ems”

31. Januar 2017 0 Von Redaktion Ems-Vechte-News

Film des Paderborners Julian Jakobsmeyer ab sofort auf DVD erhältlich

Emsland. Bilder können Emotionen wecken – und sie können Geschichten erzählen. Der Paderborner Filmemacher Julian Jakobsmeyer (25) hat in seinem neuesten Projekt jede Menge traumhafter Bilder entlang der Ems eingefangen und daraus mit der Kamera eine 48-minütige Flussgeschichte geschrieben. Sie erzählt von den Schönheiten, Einmaligkeiten und Gelegenheiten entlang von Deutschlands kürzestem Strom, der bei Hövelhof in der Senne seinen Ursprung hat. Der Dokumentarfilm ist ab sofort unter www.jabo-film.de/ems auf DVD zum Preis von 10,90 Euro erhältlich.

Was jetzt als entspannender Film vorliegt, war während des Drehs für Jakobsmeyer ein anspruchsvolles Projekt. Von den Quellen in der Hövelhofer Moosheide bis zur Mündung in die Nordsee bei Emden verfolgte der Regisseur den Fluss. „Wir waren über Monate immer wieder entlang der Ems unterwegs“, sagt Jakobsmeyer. Viele Kilometer mit dem Auto, aber auch in der Luft. „Mit einem Flugzeug sind wir die Ems komplett abgeflogen und haben eindrucksvolle Luftaufnahmen drehen können, zusätzlich sind auch Luftbilder per Drohne entstanden.“

Hauptdarsteller und Sprecher der Doku ist Peter Schanz (70) aus Bad Lippspringe im Kreis Paderborn. Der Mann, der die Ems als Kind schon erlebte, ist im Film per Fahrrad am Fluss unterwegs. Er schwingt sich an den Quellen aufs Rad und erkundet entlang des Ems-Radweges Landschaften und Sehenswürdigkeiten. So entstand ein Werk, das sich in seiner ruhigen Erzählweise der entspannten Ems anpasst und dem Betrachter Lust macht, selbst in die Pedale zu treten. „Die Landschaft zieht jeden in ihren Bann“, sagt Regisseur Jakobsmeyer, der jede Menge traumhafter Aufnahmen kombinierte.

Konzeption und Produktion des Films hat Jakobsmeyer komplett selbst bestimmt – und überzeugte mit seinem eigenen Ansatz nach der Fertigstellung auch ausgewiesene Ems-Vermarkter. Helena Kottowski von der zentralen Geschäftsstelle des Ems-Radweges in Hövelhof, war begeistert, als sie den Film sah. „Er zeigt die Ems, wie sie wirklich ist und bietet auch für Kenner Überraschungen.“ Kein Wunder also, dass der Ems-Radweg eine offizielle Partnerschaft mit Jakobsmeyer einging, obwohl dieser ohne Auftrag der Touristiker gearbeitet hatte. Das Logo des Fernradweges ist nun im Film zu sehen und auch auf dem DVD-Cover abgedruckt.

Touristikexperten entlang des Flusses sehen den Film als Geschenk des Himmels. „Von einem solchen Marketinginstrument in Kinoqualität kann man nur träumen“, sind sich die Tourismusexperten einig, „und daher sind wir dankbar für diese Kooperation und hoffen, dass viele Zuschauer den Film als Vorbereitung für eine eigene Ems-Radweg-Tour nutzen.“