CDU Nordhorn: Kloster Frenswegen als Ort der „gelebten Ökumene“ halten und weiter ausbauen
Das Kloster Frenswegen kann täglich bis zu 100 Gäste versorgen. (Foto: EVN)

CDU Nordhorn: Kloster Frenswegen als Ort der „gelebten Ökumene“ halten und weiter ausbauen

19. Dezember 2015 0 Von Redaktion Ems-Vechte-News

Kloster als pädagogisches Zentrum weiterentwickeln – Bis zu 100 Übernachtsungsgäste täglich möglich

Nordhorn. Zum Jahresabschluss trafen sich die Vorstände aller Verbände und Vereinigungen der Nordhorner CDU sowie die CDU-Ratsfraktion kürzlich im Kloster Frenswegen um sich von Heinz Hemmers, Mitglied im Förderverein des Kloster Frenswegens, über die aktuellen Entwicklungen und künftigen Herausforderungen des Kloster Frenswegen zu informieren.

Das Kloster Frenswegen kann täglich bis zu 100 Gäste versorgen. (Foto: EVN)

Das Kloster Frenswegen kann täglich bis zu 100 Gäste versorgen.
(Foto: EVN)

Beeindruckend zeigten sich die rund 25 anwesenden Christdemokraten von der Entwicklung des Klosters als Tagungs- und Begegnungszentrum in den vergangenen Jahren. Begonnen hat die Entwicklung der jüngsten Zeit, so Hemmers, mit der Möglichkeit aus dem Konjunkturpaket Mittel für die Erweiterung und Modernisierung des Klosters zu bekommen – rund 2 Millionen EUR konnten so mit Unterstützung der damaligen Landesregierung in die Region fließen. CDU-Vorsitzende Andre Mülstegen sprach nach dem Vortrag davon, dass die Stadt Nordhorn stolz sein könne, ein solches Zentrum der „gelebten Ökumene“ im Stadtgebiet zu haben. Gerade deshalb nahm die CDU bedauernd zur Kenntnis, dass die Unterstützung aus dem Rathaus nicht immer so positiv ausfällt, wie es das Kloster verdient hat. Daher wird es eine gemeinsame Anstrengung in den kommenden Monaten sein, das Kloster als pädagogisches Zentrum weiterzuentwickeln, damit auch vermehrt Schulklassen die Räumlichkeiten des Klosters zu Ausflugszwecken nutzen. Das Potenzial des Klosters Frenswegen ist dabei sehr groß – bis zu über 100 Übernachtungsgäste kann das Haus täglich beherbergen. Mülstegen erklärte daher abschließend, dass es bei Lippenbekenntnissen nicht bleiben dürfte: „Das Kloster mit seinen vielfältigen Möglichkeiten – zuletzt sehr beeindruckend gezeigt mit dem Labyrinth, welches zu Recht als `Ort der Entschleunigung` bezeichnet wurde – muss mit allen Beteiligten aktiv vermarktet werden. Die CDU Fraktion im Rat werde, so Mülstegen, die Möglichkeiten, die die Stadt bei der weiteren Entwicklung des Klosters habe, genau eruieren und diese Unterstützungsmöglichkeiten für das Kloster einfordern.




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