Brustkrebs-Screening: Mammobil macht für drei Wochen Station in Emlichheim
Von links: Andreas Kamphaus (Praxis Drewes + Partner), Samtgemeindebürgeremeisterin Daniela Kösters und Eva-Maria Scholte-Albers, Gleichstellungsbeauftragte der Samtgemeinde Emlichheim. (Foto: Dieter Lindschulte)

Brustkrebs-Screening: Mammobil macht für drei Wochen Station in Emlichheim

4. Oktober 2016 0 Von Redaktion Ems-Vechte-News

Mammobil vom 26. Oktober bis 16. November am Rathaus

Emlichheim. Ab dem 26. Oktober 2016 haben in etwa 1.900 Frauen aus der Samtgemeinde Emlichheim die Möglichkeit, an der Früherkennung von Brustkrebs teilzunehmen. „Die regelmäßige Teilnahme ist besonders wichtig“, betont Projektleiter Andreas Kamphaus von der Praxis + Partner. Die damit gebotene Chance auch wirklich zu ergreifen, dazu rufen auch Samtgemeindebürgermeisterin Daniela Kösters und die Gleichstellungsbeauftragte der Samtgemeinde Eva-Maria Scholte-Albers auf. Das Mammographie Screening Programm ist in der Region Niedersachsen Südwest bereits sehr erfolgreich etabliert. „Die Teilnahmerate an der Früherkennung liegt in der Samtgemeinde Emlichheim mit 72% deutlich über dem Bundesdurchschnitt“, berichtet Kamphaus und fügt hinzu, dass Frauen, die bereits einmal teilgenommen haben, zu 90% regelmäßig wieder zum Mammographie-Screening gehen.

Von links: Andreas Kamphaus (Praxis Drewes + Partner), Samtgemeindebürgeremeisterin Daniela Kösters und Eva-Maria Scholte-Albers, Gleichstellungsbeauftragte der Samtgemeinde Emlichheim. (Foto: Dieter Lindschulte)

Von links: Andreas Kamphaus (Praxis Drewes + Partner),
Samtgemeindebürgeremeisterin Daniela Kösters und Eva-Maria Scholte-Albers, Gleichstellungsbeauftragte der Samtgemeinde
Emlichheim.
(Foto: Dieter Lindschulte)

Alle zwei Jahre werden die Anspruchsberechtigten Frauen zwischen 50 und 69 Jahren zur Teilnahme am Brustkrebs-Früherkennungsprogramm eingeladen. „Wir wollen bereits die Frühstadien finden. Es geht um die Frauen, die keine Beschwerden haben und klinisch unauffällig sind. Der Vorteil für die Frauen ist hierbei sehr groß, denn je früher wir Hinweise auf ein Karzinom finden, desto besser, weil dann die Heilungschancen sehr hoch sind und eine schonende Therapie durchgeführt werden kann“, erläutert Dr. von Diepenbroick, der programmverantwortliche Arzt von der Praxis Drewes + Partner. „Der Vergleich mit den schon vorliegenden Mammographien früherer Untersuchungen wird die diagnostische Sicherheit erheblich erhöhen“, so Dr. von Diepenbroick, „gleichzeitig wird die Notwendigkeit zur Abklärung von Veränderungen zurückgehen und sich die Prognose von neu entdeckten kleinen Tumoren weiter verbessern.“ Der Arzt appelliert daher, dass weiterhin möglichst viele Frauen diese Chance der Gesundheitsvorsorge nutzen. Das Mammobil wird in der Zeit vom 26. Oktober bis 16. November am Rathaus zur Verfügung stehen.