Aktionstag für mehr Inklusion, Barrierefreiheit und Teilhabe in Oldenburg
(v.links) Karl Finke (Sprecher Forum 30 und BSN Präsident), Hermann Plagge (Projektleiter InduS /Kreissportbund Emsland), Bernhard Sackarendt (2. Landesvorsitzender SoVD) und Dirk Swinke (Landesgeschäftsführer SoVD) zeigten sich begeistert vom Aktionstag in Oldenburg. (Quelle: SoVD)

Aktionstag für mehr Inklusion, Barrierefreiheit und Teilhabe in Oldenburg

28. August 2018 0 Von Redaktion Ems-Vechte-News

Karl Finke und Hermann Plagge stellen das Sportprojekt InduS als gelungenes Inklusionsbeispiel aus dem Emsland vor

Oldenburg. Mit einem Aktionstag in Oldenburg startete der Sozialverband Deutschland (SoVD) für die Region Weser-Ems seine Kampagne „Ich bin nicht behindert. Ich werde behindert“. An Infoständen, in kurzen Vorträgen und bei zwei spannenden Podiumsdiskussionen konnten sich die zahlreichen Besucher, unter anderem aus dem Emsland und der Grafschaft Bentheim, informieren.

Die Teilnehmer der zweiten Diskussionsrunde, SoVD Landesvorsitzender Adolf Bauer, der zweite SoVD Landesvorsitzende Bernhard Sackarendt, Karl Finke, Präsident des Behinderten-Sportverbandes Niedersachsen (BSN) und Koordinator des Forum Artikel 30 UN-BRK, diskutierten konkrete Beispiele misslungener Barrierefreiheit/Inklusion und leiteten konkrete Forderungen an Politik und Behörden ab.

BSN Präsident Finke hatte aber auch ein gelungenes Inklusionsbeispiel aus dem Sport parat. Gemeinsam mit dem verantwortlichen Projektleiter Hermann Plagge vom Kreissportbund Emsland stellte er das emsländische Inklusionsprojekt InduS vor. In diesem Projekt bieten knapp 70 emsländische Sportvereine ein inklusives Sportangebot in unterschiedlichen Sportarten an. Ein Teil davon ist die neue InduS-Fußballliga die unter dem Dach des Niedersächsischen Fußballverbandes aktiv ist. In 9 Mannschaften aus 7 Sportvereinen spielen Menschen mit und ohne Behinderung seit April 2018 regelmäßig gemeinsam Fußball.

Mit seinen Abschlussworten hob Karl Finke am Beispiel vom Projekt InduS hervor, dass Inklusion gelingen kann. Auch die Führungsspitze des SoVD zeigte sich beeindruckt und lobte zum Schluss das gelungene Inklusionsbeispiel aus dem Emsland.