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Thema Artenschutz im Familienzoo Nordhorn

Gratisprogramm des Familienzoos in Nordhorn und Hutewaldführung am ersten Septemberwochenende

Nordhorn. Ein Koffer zum Gruseln und Lernen – so könnte man ihn wohl am besten umschreiben, den Artenschutzkoffer, den der Nordhorner Tierpark vom WWF bekommen hat. Der Koffer enthält Taschen und Schuhe aus Krokodil- und Schlangenleder, Felle und Häute, eingelegte Amphibien und Schmuck aus Elfenbein oder Koralle. Alle diese illegalen Fundstücke sind aus dem Gruselkabinett des verbotenen Handels mit bedrohten Tier- und Pflanzenarten. Die Exponate wurden von den Zollbehörden beschlagnahmt und dem WWF für die Bildungsarbeit zur Verfügung gestellt.

Zoobegleiterin Elisabeth Kip mit dem WWF Artenschutzkoffer (Foto: Franz Frieling)
Zoobegleiterin Elisabeth Kip mit dem WWF Artenschutzkoffer
(Foto: Franz Frieling)

Einige der Exponate stellt Zoobegleiterin Elisabeth Kip interessierten Besuchern am Samstag, den 05. September bei einer Gratisführungen zum umfassenden Thema „Artenschutz“ vor. Der 1-stündige Rundgang beginnt um 14.30 Uhr am Eingang des Familienzoos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wer den Tierpark bereits am Vormittag besucht, der hat zudem traditionell die Gelegenheit das Schauhüten der Bentheimer Landschafe in der Vechtewiese zu erleben. Um 11.30 Uhr zeigt Tierparkschäfer Henning Meyer wie er beinahe lautlos seinen Border Collie zu den Bentheimer Schafen schickt, um diese in eine bestimmte Richtung zu lenken. Die Teilnahme an der Gratisführung, sowie der Besuch des Schauhütens ist selbstverständlich kostenlos. Wer keine Jahreskarte besitzt, muss lediglich den Eintritt in den Tierpark entrichten. Desweiteren findet an dem Tag das Erdmännchenfest rund um die neu eröffnete Anlage statt. Ein Besuch lohnt also doppelt! Am Sonntag, den 06. September gibt es dann um 14.30 Uhr im Hute- und Schneitelwald Bentheim für alle Interessierten wieder die Gelegenheit zur Teilnahme an einer Führung. Der Treffpunkt für den kostenlosen, etwa zweistündigen Rundgang ist um 14.30 Uhr am Brunnen vor dem Kurhaus (Am Bade 1).

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Redaktion Ems-Vechte-News

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