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Shiho Shimoyamada schließt sich den SV Meppen-Frauen an

Kaderplanungen 2017/2018 abgeschlossen

Meppen. Die Fußballfrauen des SV Meppen haben dieser Tage mit der Verpflichtung der Japanerin Shiho Shimoyamada ihre Transfertätigkeiten für die Saison 2017/2018 abgeschlossen und gehen nunmehr mit einem 26er-Kader in die neue und entscheidende Spielzeit.

„Wir freuen uns, dass der Wechsel von „Shimo“ zum SV Meppen noch rechtzeitig zur heißen Vorbereitungsphase geklappt hat und ich möchte mich bei allen Beteiligten bedanken, die an diesem Transfer mitgewirkt haben“, so Maria Reisinger, die sich wohl bewusst ist, dass ein Spielerinnenwechsel aus Japan nach Deutschland nicht ohne gewisse Aufwände zu bestreiten ist. „Shimo ist ehrgeizig und zielstrebig. Das sind nicht die schlechtesten Grundvoraussetzungen für das gemeinsame Erreichen unserer Ziele“, so Reisinger mit einem Lächeln.

Die 22-jährige Japanerin ist bereits in der letzten Juliwoche, rechtzeitig zu Beginn des Trainingslagers zur Mannschaft gestoßen und von ihren neuen Kolleginnen herzlich aufgenommen worden. Auch die Umstellung aus dem umtriebigen Tokyo ins eher beschauliche Emsland hat bisher gut funktioniert. Sportlich hat Shimo (Rufname) erste Duftmarken setzen können: sowohl im Trainingslager und den jüngsten Trainingseinheiten, als auch in ihrem ersten Testspiel gegen eine Auswahl aus der südafrikanischen Region Eastern Coast, welches mit 7-1 gewonnen werden konnte. Die Japanerin erzielte hier ihren ersten Treffer für den SV Meppen.

Die Transfertätigkeiten der SVM-Frauen haben damit für die neue Spielzeit ihr Ende gefunden. Neun Neuzugänge können Reisinger, Müller und Middeke für ihr Team verzeichnen. Dabei ist man sich den selbstgesteckten Zielen treu geblieben und hat einen gesunden Mix aus eigens ausgebildeten Talenten und erfahreneren externen Spielerinnen gefunden. Mit Nina Kossen, Emma Mühlenbrock, Ayleen Seyen und Anna Maria Hegmann stoßen vier Spielerinnen zum Team, welche im vergangenen Jahr wesentlich auch zum Erfolg der B-Juniorinnen des JLZ Emsland beigetragen haben, welches sich erstmals für die Endrunde um die Deutsche U17-Juniorinnen-Meisterschaft qualifizieren konnte. Mit Jalila Dalaf, Henrike Juraschek, Thea Fullenkamp, Shiho Shimoyamada und Lynn Rahel Gismann ergänzt ein externen Quintett die Mannschaft, welches über große Potenziale, spielerisches Vermögen und Erfahrung verfügt und die Qualität der Mannschaft sinnvoll ergänzt. (ml)

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Redaktion Ems-Vechte-News

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