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+++ Papenburg: Bauhof und Feuerwehr pausenlos im Sturmeinsatz +++

Baum stürzt auf drei Pkw – Totalschaden

Papenburg. Am heutigen Mittwoch sorgte Sturmtief „Sebastian“ auch in Papenburg für viele umgestürzte und entwurzelte Bäume sowie herabgefallene Äste. Die Feuerwehr und der Bauhof waren ab dem späten Vormittag im Dauereinsatz und sind es aktuell immer noch. „Wir haben über die Leitstelle insgesamt sieben Alarmierungen bekommen, die sich über das gesamte Stadtgebiet erstreckt haben“, sagte Papenburgs Stadtbrandmeister Josef Pieper am Mittwochnachmittag. Mit rund 30 Kameradinnen ist die Feuerwehr Papenburg seitdem im Einsatz. „Im Fokus stehen dabei vor allem Bäume und Äste, die Straßen und Verkehrsflächen blockieren. Bis jetzt konnten wir überall schnell dafür sorgen, dass der Verkehr wieder fließen konnte.“ Personenschäden habe es bisher nicht gegeben, so Papenburgs Stadtbrandmeister weiter. „Den größten Sachschaden haben wir wohl bei der Turnhalle der Heinrich-Middendorf-Oberschule in Aschendorf. Dort ist ein Baum auf drei Autos gefallen. Die Wagen haben wohl alle einen Totalschaden erlitten.“

Auch der Bauhof der Stadt Papenburg hat seit dem späten Vormittag alle Hände voll zu tun, die Sturmschäden im Stadtgebiet in den Griff zu kriegen. „Aktuell sind drei Kolonnen mit je drei Mann im Einsatz“, erklärt Bauhofsleiter Geord Hüsers. Bei den Arbeiten handele es sich hauptsächlich um kleinere Vorfälle. „Es gibt aber auch zwei größere Bäume, die im Stadtgebiet umgeweht wurden.“ So ist am Hauptkanal in Höhe des Krankenhauses ein Baum in den Kanal gekippt. Der Bauhof hat dort den Bereich abgesperrt. „Der Verkehr kann dort aber ganz normal weiterfahren. Eine Gefahr besteht nicht. Morgen früh um 6 Uhr müssen wir die Straße aber sperren, um den Baum zu zersägen und dann abzutransportieren.“ Bis zum Berufsverkehr wolle man die Arbeiten abgeschlossen haben, so Hüsers. Ein weiterer größerer Baum ist vor dem Don-Bosco-Heim umgestürzt. Dieser wurde im Laufe des Mittags bereits von den Mitarbeitern des Bauhofes zersägt und abgefahren. „Wir haben bisher keine größeren Schäden registriert und hoffen, dass es so bleibt“, sagt Georg Hüsers.

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Redaktion Ems-Vechte-News

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